VP-Salcher: SPÖ hat Rabenhof-Kontrollamtsbericht offenbar nicht gelesen

Wo bleibt die Stellungnahme Mailath-Pokornys in der Rabenhof-Affäre?

Wien (VP-Klub) Mit Verwunderung reagierte ÖVP-Wien Kultursprecher LAbg. Andreas Salcher auf die Aussagen von SP-Gemeinderat Michael Ludwig: "Die richtigen Schritte wurde von Kulturstadtrat Mailath-Pokorny eben nicht, und schon gar nicht rechtzeitig, gesetzt", kommentierte er die Aussagen Ludwigs, dass die Konsequenzen aus dem Bericht bereits gezogen seien. ****

"Stadtrat Mailath-Pokorny hätte schon lange selbst die notwendigen Konsequenzen ziehen müssen, da die Fakten über den Rabenhof der gesamten Wiener Kulturszene bekannt waren. Das verheerende Urteil des Kontrollamtes als Entlastung für sein Versagen zu sehen, ist politische Realitätsverweigerung", so Salcher.
Dieser weiter: "Dieser Bericht ist ja keine Erfindung der Opposition, sondern die erschreckende Analyse einer objektiven Begutachtung." Über ein "kaufmännisches Fiasko" von dem der Bericht wörtlich spricht, könne sich Gemeinderat Ludwig nicht einfach hinwegsetzten, "das wird nicht gelingen", betonte Salcher. Vom unter Umständen noch bevorstehenden Konkurs des Vereins, über Rücktritte von mehreren kaufmännischen Leitern in nur zwei Jahren, bis hin zum "nicht sparsamen Umgang mit Subventionsmitteln" ist hier noch einiges an politischen Konsequenzen aus dem Kontrollamtsbericht fällig. Wenn aber die Nicht-Reaktion von Stadtrat Mailath-Pokorny und die Reaktion von SP-Gemeinderat Ludwig das Einzige sind, was die SPÖ zu den Vorgängen in ihrem Renommeetheater zu sagen hat, "dann ist ja noch einiges von der SP-Kulturpolitik in dieser Stadt zu erwarten, ich fürchte nur nichts Gutes." (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
presse@oevp.wien.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0004