Schüssel: "Bundesehrenzeichen ist Symbol des Mutmachens"

Bundeskanzler Wolfgang Schüssel überreichte heute das Bundesehrenzeichen im Kunsthaus in Graz. Mit dem Bundesehrenzeichen werden dieses Jahr 57 Personen ausgezeichnet, die sich besonders in den Bereichen Kunst und Kultur engagiert haben, wie bei Dorferneuerung und -Verschönerung, bei Brauchtums- und Heimatpflege, in den Bereichen Theater- und Musikveranstaltungen, sowie bei der Organisation von Workshops, Kultur- und Literaturkreisen. "Ich freue mich heute in Graz das Bundesehrenzeichen zu verleihen. Graz als Kulturhauptstadt ist ein Fenster nach Europa und über Europa hinaus", betonte der Bundeskanzler. Schüssel wies darauf hin, dass das Bundesehrenzeichen ins Leben gerufen wurde, um Menschen, die Österreich durch ihre freiwillige und ehrenamtliche Arbeit reicher machen, auszuzeichnen. "Wir meinen es mit dieser Auszeichnung ernst. Jeder zweite erwachsene Österreicher nimmt an verschiedenen Vereinen oder Bürgerinitiativen teil. Diese Menschen leisten Arbeit, die der Staat nie bezahlen oder subventionieren könnte. Das Bundesehrenzeichen, das sich als Tropfen, der Wellen schlägt, gestaltet, ist ein Symbol des Mutmachens. Es soll auch als Eyecatcher dienen, um andere für ehrenamtliche Arbeiten zu begeistern.", so der Bundeskanzler abschließend.

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