Achleitner: Alle sollen von steuerlicher Absetzbarkeit für Kinderbetreuung profitieren

Absetzbarkeit für Kindermädchen ist zu wenig

Wien, 2003-10-23 (fpd) - "Gerade die FPÖ als Familienpartei tritt vehement für die steuerliche Berücksichtung der Familien ein; dazu gehört auch die steuerliche Entlastung für die Kinderbetreuung", erklärte heute die freiheitliche Abgeordnete Elke Achleitner. ****

Die alleinige Absetzbarkeit des sogenannten "Kindermädchens" sei für die FPÖ jedoch kein Thema, denn auch jene Mütter, die sich kein Kindermädchen leisten könnten, sondern für einen Krippen- oder Kindergartenplatz tief in die Tasche greifen müßten, sollten profitieren. "Eine Regelung, die ausschließlich den Besserverdienenden zu Gute kommt, ist für mich als Frauenvertreterin undiskutabel", stellte Achleitner klar, "Es kann nicht sein, daß gerade die Privilegierten noch einmal profitieren, weil sie sich Steuer ersparen." Jene Frauen, die mit ihrem Einkommen unter der Steuergrenze lägen, würden keinen Nutzen dieser einseitigen Regelung haben.

Frauen dürften nicht wieder in zwei Klassen geteilt werden, dieses Prinzip sei auch beim Kindergeld im Vordergrund gestanden, deshalb dürfe man nicht wieder in die Steinzeit zurück fallen, so Achleitner. "Wir setzen uns für alle Frauen ein, besonders auch für jene, die ohnehin mit einem geringen Einkommen auskommen müssen, deshalb wird es für uns einen Transferausgleich geben müssen, der alle Formen der Kinderbetreuung, auch die externe, finanziell berücksichtigt", steckte Achleitner den Verhandlungsstandpunkt der FPÖ zur steuerlichen Absetzbarkeit der Kinderbetreuung ab. (Schluß)

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