Einladung an LH Haider zu "Wallfahrt der Völker" nach Mariazell

Bischof Schwarz und Kirchenvertreter bei LH Haider - Ja zur Unterstützung des Katholikentags - Ausstellung "Kultur des Friedens"

Klagenfurt (LPD). Der Mitteleuropäische Katholikentag "Christus -Hoffnung Europas" hat seinen Abschluss und Höhepunkt mit der "Wallfahrt der Völker" nach Mariazell vom 21. bis 23. Mai 2004. Acht katholische Bischofskonferenzen - Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Österreich, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn - laden die Gläubigen ihrer Länder zum Festgottesdienst am 22. Mai ein.

Diözesanbischof Alois Schwarz, Paul Wuthe vom Generalsekretariat der Österreichischen Bischofskonferenz, Pater Superior Karl Schauer von Mariazell und Josef Marketz vom Slowenischen Seelsorgeamt und Verantwortlicher in der Diözese Gurk-Klagenfurt für den Mitteleuropäischen Katholikentag besuchten heute Landeshauptmann Jörg Haider in seinem Büro und luden ihn zur Teilnahme am Festgottesdienst ein. Insgesamt werden an die 80.000 Teilnehmer -darunter auch viel politische Prominenz wie die Präsidenten der Teilnehmerländer - erwartet.

Der Landeshauptmann begrüßte die Initiative der Kirche, in Mitteleuropa und in und mit den neuen EU-Mitgliedsstaaten für Ausgleich und Versöhnung beizutragen. Wie Wuthe sagte, gebe es noch einen Finanzierungsbedarf bezüglich der Organisation des Katholikentages. Der Landeshauptmann sagte, dass dieses Thema im Rahmen der nächsten Landeshauptleutekonferenz verhandelt werden könne und Kärnten selbstverständlich dabei sei, ebenfalls einen Beitrag zu leisten.

Der Landeshauptmann wurde auch zu einer Ausstellung unter dem Motto "Kultur des Friedens" (Kultura miru) eingeladen, die - in Verbindung mit der Ausstellung "Unter Hakenkreuz und Titostern" - im Klagenfurter Diözesanhaus am 26. Jänner 2004 eröffnet werden soll. Auch diese Initiative sei sehr wertvoll, so Haider, der erneut anregte, ein gemeinsames Dokument zwischen Slowenien und Österreich abzuschließen, um ein Bekenntnis zur Geschichte abzugeben. Ein gemeinsames Wort des Bedauerns über Kriegsverbrechen auf beiden Seiten sei angebracht, so Haider.
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