• 23.10.2003, 15:22:32
  • /
  • OTS0259 OTW0259

VP-Salcher: Teilung des Krenek-Nachlasses zwischen Wien und NÖ sehr bedauerlich

Mailath-Pokorny versagt bei der Errichtung der Krenek-Stiftung in Wien

Wien (VP-Klub) "Der Versuch von SP-Kulturstadtrat Mailath-Pokorny die
Erben von Ernst Krenek für die gescheiterten Verhandlungen mit Wien
verantwortlich zu machen ist höchst unverständlich", kommentierte
ÖVP-Wien Kultursprecher LAbg. Andreas Salcher die heutige Aussendung
von Kulturstadtrat Mailath-Pokorny.****

"Die Errichtung der Stiftung hätte in Wien gelingen müssen, da sich
ja ein Teil der Werke Kreneks bereits im Stadt- und Landesarchiv
befindet. Sich nach vielen Jahren Verhandlungen auf ein
unbeantwortetes Schreiben auszureden, ist lächerlich", sagte Salcher.
Die über Jahre geführten Verhandlung mit der Stadt Wien dürften sich
schon länger im Kreis gedreht haben, sodass das Krenek-Institut
dankbar das Angebot aus Niederösterreich angenommen habe. "Auch bin
ich überzeugt, dass die Bundesregierung, genauso wie sie das beim
Wiener Schönberg-Center tut, auch eine Wiener Krenek-Stiftung
unterstützt hätte", kommentierte er die Aussagen Mailath-Pokornys,
die Unterstützung des Bundes sei für die Errichtung der Stiftung in
Krems Ausschlag gebend gewesen sei.

"So unverständlich und bedauerlich das Versagen der Wiener
Stadtregierung bei der Rückholung des Werks Kreneks ist, umso
dankbarer müssen wir Staatssekretär Franz Morak und Landeshauptmann
Erwin Pröll sein, dass es gelungen ist, das Werk aus den USA nach
Österreich zurückzuholen", betonte Salcher abschließend. (Schluss)

OTS0259    2003-10-23/15:22

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel