• 23.10.2003, 15:08:09
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Zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen

Plank: Ökologisch und ökonomisch vertretbare Steigerung bei Strom aus Wasserkraft

St. Pölten (NLK) - In Mautern an der Donau wurde gestern, 22.
Oktober, bei einer Diskussionsveranstaltung die Frage der
Energiegewinnung aus erneuerbaren Energieträgern erörtert. Auf Basis
des Ökostromgesetzes, das eine Anhebung der Stromerzeugung aus
erneuerbaren Energiequellen (Wasser, Wind, Biogas) von derzeit 70 auf
künftig rund 78 Prozent fordert, war man sich einig, dass dabei auch
die Wasserkraft einen entsprechenden Stellenwert hat.

"Das Land Niederösterreich wird auch am Sektor
Kleinwasserkraftwerke einen moderaten Weg in Richtung
Leistungssteigerung gehen. Ein erster Schritt wird dabei die Anhebung
des Wirkungsgrades bei bestehenden Anlagen sein. Dazu gibt es vom
Land Niederösterreich auch ein entsprechendes Förderprogramm. In
einer zweiten Stufe kann es unter Berücksichtigung der Aspekte der
Wasserrahmenrichtlinie und von ökologischen und ökonomischen
Argumenten da oder dort zum Neubau von Anlagen kommen. Außer Zweifel
steht, dass es auch künftig Flussstrecken geben wird, wo kein Ausbau
erfolgt, hielt dabei Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank fest.

Bei der weiteren Vorgangsweise in Sachen Wasserkraft-Nutzung kann
auf eine niederösterreichweit angelegte Studie zurückgegriffen
werden, bei der das Ausbaupotenzial für Kleinwasserkraft in
Niederösterreich untersucht wurde. Derzeit werden in Niederösterreich
ca. 410 Gigawattstunden/Jahr durch Wasserkraft erzeugt. Durch
Verbesserung und Modernisierung bestehender Anlagen könnten
zusätzliche 70 Gigawattstunden/Jahr gewonnen werden. Durch den Bau
von Anlagen an Standorten, die ökologisch vertretbar erscheinen, ist
eine Stromgewinnung durch Wasserkraft von ca. 800 Gigawattstunden
möglich.

"Neben der Forcierung von Biogasanlagen und der Nutzung von
Windenergie wird in Niederösterreich auch eine ökologisch und
ökonomisch vertretbare Steigerung der Stromerzeugung aus Wasserkraft
erfolgen. Bei der Umsetzung der notwendigen Projekte soll möglichst
große Akzeptanz durch die rechtzeitige Miteinbeziehung von
Interessensgruppen und Betroffenen erzielt werden", so Plank.

OTS0256    2003-10-23/15:08

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK

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