- 23.10.2003, 14:30:46
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Beschaffung von Fair Trade-Produkten
In NÖ weitere Forcierung in allen Verwaltungsbereichen
St. Pölten (NLK) - Niederösterreich will neue und faire Wege in
der Beschaffung gehen. Im St. Pöltner Landhaus trafen sich kürzlich
20 Fachexperten in Sachen "Fairer Handel". Dr. Gottfried Krasa,
Leiter der Abteilung Umweltrecht, referierte dabei über den
Stellenwert des fairen Handels beim Amt der NÖ Landesregierung. So
können beispielsweise bereits bei offiziellen Landesempfängen und in
der Landhausküche fair gehandelte Produkte wie Kaffee, Tee, Bananen
u.a. genossen werden. Der NÖ Landtag forciert die weitere Umstellung
auf Fair Trade-Produkte in allen Verwaltungsbereichen.
In den nächsten Wochen und Monaten sollen weitere
Landesorganisationen gewonnen werden, Fair Trade-Produkte zu
verwenden. Begleitet wird diese Umstellung durch umfassende Bildungs-
und Bewusstseinsarbeit von Südwind NÖ Süd: Fair gehandelt bedeutet
faire Preise für die Produzenten im Süden, direkter Handel,
kontrollierter Warenfluss nach Europa, die Einhaltung von
gesetzlichen Mindestlöhnen und arbeitsrechtlichen Mindeststandards,
das Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit sowie die gezielte Förderung
von Bio-Anbau. Fair gehandelte Produkte tragen ein Siegel, das von
der gemeinnützigen Organisation Fair Trade vergeben wird.
Nähere Informationen bei Südwind Entwicklungspolitik NÖ Süd unter
der Telefonnummer 02622/248 32, Sieglinde Grünseis und Dr. Ingrid
Schwarz, bzw. unter www.suedwind-noesued.at.
OTS0240 2003-10-23/14:30
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