Seniorenbundobmann Knafl: Pensionsanpassung 2004 nur unter bestimmten Bedingungen!

Verhandlungen mit Bundesregierung verlangt

Wien (OTS) - Anlässlich der heute stattgefundenen Sitzung der Pensionsreformkommission im Bundesministerium für soziale Sicherheit und Generationen zur Pensionsanpassung 2004 stellt Stefan Knafl, Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes, fest, dass die Vertreter der Seniorenorganisationen dieser Regelung nicht zugestimmt haben.

Der Österreichische Seniorenbund verlangt auf Grund eines einstimmigen Beschlusses seines Bundesvorstandes Verhandlungen mit der Bundesregierung über folgende Punkte:

1) Der Richtsatz für die Ausgleichszulage für Alleinstehende ist mit 1.1.2004 auf Euro 666 anzuheben. 2) Die Rundfunk- und Telefongebührenbefreiung ist für Pflegegeldbezieher mit dem 1 1/2-fachen (eineinhalbfachen) des jeweils anzuwendenden Ausgleichszulagenrichtsatzes festzusetzen. 3) Die Besteuerung der Unfallrenten ist auch für das Jahr 2003 zurück zu nehmen. 4) In allen Organen der Sozialversicherung ist eine Pensionistenkurie zu schaffen. 5) Erweiterung der sozialen Absicherung der Menschen, die Pflegearbeit leisten.

"Nur wenn diese Punkte mit der Bundesregierung besprochen und einer einvernehmlichen Regelung zugeführt werden, nimmt der Österreichische Seniorenbund die im Budgetbegleitgesetz 2003 festgelegte Pensionsanpassung 2004 zur Kenntnis", stellte Knafl abschließend unmissverständlich klar.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Seniorenbund
Mag. Michael Schleifer
Tel.: (01) 40126/154

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SEN0001