Symposium: Kooperation mit Selbsthilfegruppen

Partnerschaft für Gesundheit und Menschlichkeit

St. Pölten (OTS) - Die Kooperation mit den Nö. Selbsthilfegruppen ist ein wesentlicher Beitrag der Nö. Gebietskrankenkasse zur bedürfnisorientierten Gesundheitsversorgung. Gleichzeitig unterstützen die Selbsthilfegruppen die NÖGKK in Sachen Prävention und Gesundheitsförderung. Das war die Bilanz nach zwei Jahren Zusammenarbeit, die am 23. Oktober im Rahmen eines Symposiums in St. Pölten gezogen wurde.

Seit zwei Jahren gibt es die Partnerschaft zwischen Nö. Selbsthilfegruppen und Nö. Gebietskrankenkasse. Im Rahmen des Symposiums zogen Obmann Kurt Hiess und Kassier Peter Maly seitens der Selbsthilfegruppen sowie 1. Obmann-Stv. Dr. Johannes Kleemann und Generaldirektor Konrad Köck seitens der NÖGKK Bilanz. Den medizinischen und menschlichen Wert einer derartigen Kooperation beleuchteten der Vorstand des Institutes für Sozialmedizin, Univ.-Prof. Dr. Michael Kunze, und der NÖ Patientenanwalt Dr. Gerald Bachinger.

Eine Kooperation, die der NÖGKK besonders am Herzen liegt, wie NÖGKK-Generaldirektor Köck betonte. Gerade in Gesundheitsfragen sind Selbsthilfegruppen eine vernünftige Ergänzung zu professioneller, medizinischer Hilfe. Hier soll verwirklicht werden, was die Niederösterreichische Gebietskrankenkasse als wesentliche Säule eines funktionierenden Gesundheitswesens propagiert:

Eigenverantwortung in Sachen Gesundheit!

Konkrete Ergebnisse dieser Zusammenarbeit gab es vor allem auf regionaler Ebene: Die NÖGKK lebt die Kundennähe durch ihre Bezirksstellen; hier fanden auch die regionalen Selbsthilfegruppen praktische Unterstützung bei Aussendungen, Kopien, Druckwerken etc.; Selbsthilfegruppen wurden in regionale Gesundheitsaktionen der NÖGKK miteingebunden, der Dachverband ist zudem fixer Bestandteil der NÖGKK-Gesundheitstage.

Für den Obmann des Dachverbandes der Selbsthilfegruppen, Kurt Hiess, ist diese Zusammenarbeit sehr wichtig, "denn Selbstinitiative und Mündigkeit der Patienten spielen heute im Gesundheitswesen eine große Rolle - gerade hier können die Selbsthilfegruppen durch das Wissen im Umgang mit einer Krankheit Unterstützung geben".
Als Hauptaufgabe der Selbsthilfegruppen bezeichnete Univ.-Prof. Dr. Michael Kunze "die Steigerung der persönlichen Gesundheitskompetenz, denn nur der sachlich informierte Patient kann bei seiner Genesung aktiv mithelfen bzw. seinen Lebensstil dementsprechend umstellen". Dr. Johannes Kleemann, 1. Obm.-Stv. der NÖGKK, betonte: "In unserer Zusammenarbeit ist auch der menschliche Kontakt, der in den Selbsthilfegruppen gepflegt wird, ein besonderes Anliegen der Kasse. Wir bemühen uns, eine Organisation zu sein, deren Mitarbeiter das Herz am richtigen Fleck haben, die sich für unsere Versicherten im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten bemühen und sich ihrer Sorgen annehmen".

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NÖ Gebietskrankenkasse
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