Darabos: Grassers Prasserei mit Steuergeldern treibt immer neue Blüten

Kritik an ausufernden Gagen - "Österreich kann sich diesen Finanzminister nicht mehr leisten"

Wien (SK) "Des Finanzministers abenteuerliche Prasserei mit Steuergeldern treibt immer neue Blüten", stellt SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst fest. Wie das morgige "Format" laut einer Vorausmeldung berichtet, bezahlt der Minister einer mittels Leihvertrag beschäftigten Mitarbeiterin die fürstliche Gage von 11.990 Euro. "Karl-Heinz-Prasser wirft mit den Steuergeldern, die er den Österreicherinnen und Österreichern in nie da gewesener Höhe aus der Tasche zieht, um sich, als wären es Peanuts." ****

Dieser neue Gagenskandal, den SPÖ-Abgeordneter Johann Maier mittels einer parlamentarischen Anfrage ans Tageslicht gebracht habe, reihe sich nahtlos in eine kaum mehr zu überblickende Ansammlung von Skandalen, Unregelmäßigkeiten und Verschwendungsorgien. Darabos erinnerte in diesem Zusammenhang an die horrenden Kosten, die Grasser durch die ausufernde Beschäftigung externer Berater verursacht hat.

Seit Februar 2000 habe sich Grasser auf Kosten der Steuerzahler um nachweisbare 30 Millionen Euro schlecht beraten lassen. "Österreich kann sich diesen Finanzminister nicht mehr länger leisten", es wäre daher an der Zeit, dass Kanzler Schüssel seinem "Liebkind" den Weg aus der Regierung weist, meinte Darabos.

In Kürze werde auch der Rechnungshofbericht vorliegen, der sich unter anderem mit der Auftragsvergabe in Grassers Ressort auseinandersetzt. "Als Oppositionspolitiker freue ich mich auf diesen Bericht. Als Staatsbürger und Steuerzahler fürchte ich mich vor den Enthüllungen", so Darabos (Schluss) ml

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