• 23.10.2003, 13:37:05
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Darabos: Grassers Prasserei mit Steuergeldern treibt immer neue Blüten

Kritik an ausufernden Gagen - "Österreich kann sich diesen Finanzminister nicht mehr leisten"

Wien (SK) "Des Finanzministers abenteuerliche Prasserei mit
Steuergeldern treibt immer neue Blüten", stellt
SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos am Donnerstag gegenüber dem
SPÖ-Pressedienst fest. Wie das morgige "Format" laut einer
Vorausmeldung berichtet, bezahlt der Minister einer mittels
Leihvertrag beschäftigten Mitarbeiterin die fürstliche Gage von
11.990 Euro. "Karl-Heinz-Prasser wirft mit den Steuergeldern, die er
den Österreicherinnen und Österreichern in nie da gewesener Höhe aus
der Tasche zieht, um sich, als wären es Peanuts." ****

Dieser neue Gagenskandal, den SPÖ-Abgeordneter Johann Maier mittels
einer parlamentarischen Anfrage ans Tageslicht gebracht habe, reihe
sich nahtlos in eine kaum mehr zu überblickende Ansammlung von
Skandalen, Unregelmäßigkeiten und Verschwendungsorgien. Darabos
erinnerte in diesem Zusammenhang an die horrenden Kosten, die Grasser
durch die ausufernde Beschäftigung externer Berater verursacht hat.

Seit Februar 2000 habe sich Grasser auf Kosten der Steuerzahler um
nachweisbare 30 Millionen Euro schlecht beraten lassen. "Österreich
kann sich diesen Finanzminister nicht mehr länger leisten", es wäre
daher an der Zeit, dass Kanzler Schüssel seinem "Liebkind" den Weg
aus der Regierung weist, meinte Darabos.

In Kürze werde auch der Rechnungshofbericht vorliegen, der sich unter
anderem mit der Auftragsvergabe in Grassers Ressort auseinandersetzt.
"Als Oppositionspolitiker freue ich mich auf diesen Bericht. Als
Staatsbürger und Steuerzahler fürchte ich mich vor den Enthüllungen",
so Darabos (Schluss) ml

OTS0208    2003-10-23/13:37

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