• 23.10.2003, 13:23:17
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Im Hinblick auf die Finanzausgleichsverhandlungen

Sobotka: "Hände weg von der Wohnbauförderung!"

St. Pölten (NLK) - Mitte November werden sich die Finanzreferenten
der Bundesländer in Innsbruck treffen, um eine gemeinsame Linie für
die kommenden Finanzausgleichsverhandlungen mit dem Bund festzulegen.
Dabei wird Niederösterreich auf eine Erhöhung der
Wohnbauförderungsmittel drängen. Die Wohnbauförderung sei eine
wirtschaftliche und ökologische Notwendigkeit, so Sobotka. Die
Signale des Bundes, Wohnbauförderungsmittel zu transferieren, seien
nicht zielführend. Hier gilt für Sobotka: "Hände weg von der
Wohnbauförderung!"

"Rund 40 Prozent des gesamten Bauvolumens in Niederösterreich
entfallen laut einer WIFO-Studie auf den Wohnbau. Diese Investitionen
sorgen für wichtige Impulse in der Bauwirtschaft und sichern jährlich
bis zu 30.000 Arbeitsplätze. Die Gesamtinvestitionen, die damit in
den letzten fünf Jahren ausgelöst wurden, betrugen über 7,5
Milliarden Euro", erklärte Sobotka heute bei einer Pressekonferenz in
St. Pölten. Die Wohnbauförderung sei aber auch ein wichtiges
Instrument der Familien- und Sozialpolitik. Keine andere Leistung der
öffentlichen Hand gehe so sehr ins Land hinein wie die
Wohnbauförderung, von der Familien ebenso profitieren wie Klein- und
Mittelbetriebe. Die Wohnbauförderung sei in den vergangenen Jahren
auch ständig den Bedürfnissen angepasst worden. Sobotka: "Unter dem
Motto ‚Näher zum Bürger, schneller zur Sache' wurden die
Verwaltungsabläufe vereinfacht und dezentralisiert. Dazu ist die
Wohnbauförderung immer mehr ökologisiert worden." Ziel sei es dabei,
eine Senkung des Energieverbrauchs und eine Reduktion des
Treibgasausstoßes zu erreichen.

OTS0199    2003-10-23/13:23

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