• 23.10.2003, 12:36:52
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  • OTS0171 OTW0171

Gehrer: Bislang 11% mehr Studienanfänger an Österreichs Universitäten

Gesamtzahl der Studierenden um 6% höher als zum Vergleichszeitpunkt des Vorjahres

Wien (OTS) - Die Zahl der Erstzugelassenen an den österreichischen
Universitäten im Wintersemester 2003/04 liegt bislang um knapp 11%
über den Vergleichswerten des Oktobers 2002. Ingesamt haben sich
bisher 27.206 Personen erstmals zu einem Studium angemeldet. Die
Gesamtzahl der Studierenden liegt mit 159.801 Personen mit 6%
ebenfalls deutlich über den Vergleichswerten. Der Frauenanteil liegt
derzeit bei 54,5% (87.154 Studierende), bei den Erstzugelassenen
haben die Frauen mit 57,1% (15.546 Studierende) bereits eine
deutliche Mehrheit. Das ergibt sich aus den bisherigen Zahlen, die
von den Universitäten mit Stichtag 15. Oktober 2003 gemeldet wurden.
Die allgemeine Zulassungsfrist läuft noch bis 31. Oktober, bis Ende
November können Studierende noch die Nachfrist zur Zulassung zum
Studium nützen. Erst nach Ablauf dieser Nachfrist liegen die
endgültigen Studierendenzahlen für das Wintersemester 2003/04 vor.

"Es ist erfreulich, dass sich der Trend zu höherer Bildung fortsetzt
und die Studierenden die guten Lehrangebote der Universitäten
annehmen", so Bildungsministerin Elisabeth Gehrer. Fünf Universitäten
liegen bereits Mitte Oktober über den endgültigen Zahlen des
Vorjahres. So hat beispielsweise die Universität Graz bereits jetzt
3.262 Erstzulassungen, im Vorjahr waren es zum Vergleichszeitpunkt
erst 3.188. Für Gehrer belegen diese Zahlen aber auch, dass der
Studienbeitrag von 363,36 Euro pro Semester niemanden, der ernsthaft
studieren will, vom Studium abhält. "Durch die umfangreiche
Erweiterung des Studienförderungsangebots konnte sichergestellt
werden, dass jeder, der studieren möchte und dazu befähigt ist, auch
studieren kann. 32,7 Mio. Euro mehr bedeuten eine Ausweitung des
Studienbeihilfenbudgets auf insgesamt 145 Mio. Euro. Darüber hinaus
haben die Universitäten durch die Studienbeiträge bis heute bereits
mehr als 181 Mio. Euro zusätzlich zur Verbesserung des Studien- und
Lehrangebots erhalten. Ab dem kommenden Jahr verbleiben die
Studienbeiträge dann direkt an den Universitäten. Mit diesen Geldern
und dem im Gesetz verankerten Globalbudget steht den Unis 2004 um 6%
mehr zur Verfügung als 2003", so Gehrer abschließend.

nnn
(Schluss)

OTS0171    2003-10-23/12:36

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