Gehrer: Bislang 11% mehr Studienanfänger an Österreichs Universitäten

Gesamtzahl der Studierenden um 6% höher als zum Vergleichszeitpunkt des Vorjahres

Wien (OTS) - Die Zahl der Erstzugelassenen an den österreichischen Universitäten im Wintersemester 2003/04 liegt bislang um knapp 11% über den Vergleichswerten des Oktobers 2002. Ingesamt haben sich bisher 27.206 Personen erstmals zu einem Studium angemeldet. Die Gesamtzahl der Studierenden liegt mit 159.801 Personen mit 6% ebenfalls deutlich über den Vergleichswerten. Der Frauenanteil liegt derzeit bei 54,5% (87.154 Studierende), bei den Erstzugelassenen haben die Frauen mit 57,1% (15.546 Studierende) bereits eine deutliche Mehrheit. Das ergibt sich aus den bisherigen Zahlen, die von den Universitäten mit Stichtag 15. Oktober 2003 gemeldet wurden. Die allgemeine Zulassungsfrist läuft noch bis 31. Oktober, bis Ende November können Studierende noch die Nachfrist zur Zulassung zum Studium nützen. Erst nach Ablauf dieser Nachfrist liegen die endgültigen Studierendenzahlen für das Wintersemester 2003/04 vor.

"Es ist erfreulich, dass sich der Trend zu höherer Bildung fortsetzt und die Studierenden die guten Lehrangebote der Universitäten annehmen", so Bildungsministerin Elisabeth Gehrer. Fünf Universitäten liegen bereits Mitte Oktober über den endgültigen Zahlen des Vorjahres. So hat beispielsweise die Universität Graz bereits jetzt 3.262 Erstzulassungen, im Vorjahr waren es zum Vergleichszeitpunkt erst 3.188. Für Gehrer belegen diese Zahlen aber auch, dass der Studienbeitrag von 363,36 Euro pro Semester niemanden, der ernsthaft studieren will, vom Studium abhält. "Durch die umfangreiche Erweiterung des Studienförderungsangebots konnte sichergestellt werden, dass jeder, der studieren möchte und dazu befähigt ist, auch studieren kann. 32,7 Mio. Euro mehr bedeuten eine Ausweitung des Studienbeihilfenbudgets auf insgesamt 145 Mio. Euro. Darüber hinaus haben die Universitäten durch die Studienbeiträge bis heute bereits mehr als 181 Mio. Euro zusätzlich zur Verbesserung des Studien- und Lehrangebots erhalten. Ab dem kommenden Jahr verbleiben die Studienbeiträge dann direkt an den Universitäten. Mit diesen Geldern und dem im Gesetz verankerten Globalbudget steht den Unis 2004 um 6% mehr zur Verfügung als 2003", so Gehrer abschließend.

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