Wirtschafts- und Arbeitsministerium veranstaltet bundesweiten Schulwettbewerb gegen Diskriminierung

Projekt "Rechte haben macht den Unterschied" soll Beitrag zum Erkennen und Abbau von Diskriminierung leisten

Wien (BMWA/OTS) - Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit hat das Europäische Zentrum für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung damit beauftragt, das Projekt "Rechte haben macht den Unterschied!" durchzuführen. Es besteht aus einem bundesweiten Schulwettbewerb und einer abschließenden großen Konferenz gegen Diskriminierung im Jahr 2004. Das Projekt "Rechte haben macht den Unterschied!" soll dazu beitragen, die Österreicher/innen über die neuen Gesetze zu informieren und eine Auseinandersetzung mit dem Thema Diskriminierung in Österreich nachhaltig zu fördern, um so einen Beitrag zum Erkennen und Abbau von Diskriminierung zu leisten. Finanziert wird das Projekt von der Europäischen Kommission und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit finanziert. ****

Alle Schüler/innen zwischen 10 und 19 Jahren und ihre Lehrer/innen werden eingeladen, mit kreativen Ideen zum Thema Diskriminierung an diesem Schulwettbewerb teilzunehmen. Seit dem 20. Oktober 2003 kann sich jede interessierte Schule über die Website www.rechtehaben.info für diesen Schulwettbewerb anmelden. Auf dieser Website sind alle Details über den Wettbewerb zu finden. Jede teilnehmende Schule bekommt 200 Euro für die Projektentwicklung als finanzielle Unterstützung. Eine internationale Fachjury wird im März 2004 die besten Projekte auswählen. Bei der abschließenden Konferenz im Juni 2004 werden die Siegerprojekte der Öffentlichkeit vorgestellt und die Preise verliehen. Zu dieser Veranstaltung werden Schüler/innen, Lehrer/innen, politische Vertreter/innen, NGOs, Sozialpartnerorganisationen, Expert/innen, Medien und weitere Interessent/innen eingeladen.

Anlass für diese Aktion ist die von Österreich begonnene Umsetzung der von der Europäischen Union geschaffenen Richtlinien gegen Diskriminierung in nationales Recht. Diese Gesetze verbieten in Zukunft, dass Menschen aufgrund ihrer Rasse und ethnischen Herkunft, ihrer Religion und Weltanschauung, einer Behinderung, ihres Alters oder ihrer sexuellen Orientierung in verschiedenen Bereichen -beispielsweise im Beruf und bei der beruflichen Ausbildung -diskriminiert werden oder ihnen der Zugang zu öffentlichen Einrichtungen oder zu Wohnraum verwehrt wird.

Alle Infos zum Schulwettbewerb und zur Konferenz finden Sie unter www.rechtehaben.info, Infos zur europaweiten Anti-Diskriminierungs-Kampagne unter www.stop-discrimination.info

Rückfragen & Kontakt:

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Ministerbüro: Dr. Ingrid Nemec, Tel: (++43-1) 71100-5108
Referat Presse: Dr. Herbet Edler, Tel: (++43-1) 71100-5130
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