Strasser: Österreich bleibt ein offenes Haus für Asylsuchende

Hilfsorganisationen leisten unverzichtbaren Beitrag

Wien, 23. Oktober 2003 (ÖVP-PD) "Österreich ist und bleibt ein offenes Haus für Menschen, die Asyl suchen", sagte heute, Donnerstag, Innenminister Dr. Ernst Strasser im Plenum des Nationalrates zur Asylgesetznovelle. Österreich sei aber "kein Scheunentor für schäbige Geschäfte der Schlepper-Mafia". Das österreichische Asylgesetz müsse an die aktuellen Herausforderungen angepasst werden. "Wir brauchen eine gemeinsame europäische Vorgangsweise, um harmonische Asylsysteme zu verwirklichen", so der Innenminister. ****

Zum Bundesbetreuungsgesetz sagte Strasser, man sei mit den Hilfsorganisationen übereingekommen, "dass wir für alle Menschen eine Betreuung anstreben, die nicht-asylfremde Gründe angeben". Dies solle noch vor dem kommenden Winter umgesetzt werden, "damit niemand, der Schutz und Hilfe sucht, im Winter draußen sein muss", erklärte der Innenminister.

Strasser betonte, dass auf der Liste sicherer Drittstaaten nur zwei Staaten stünden: "Das sind Liechtenstein und die Schweiz. Ich glaube, dass jeder Staatsbürger und auch jeder Rechtsprofessor unterschreiben kann, dass es sich dabei um sichere Drittstaaten im Namen des Gesetzes handelt."

Ausdrücklich bedankte sich der Innenminister bei den Hilfsorganisationen. "Sie leisten einen wichtigen und unverzichtbaren Beitrag dafür, dass Menschen, die in Not gekommen sind, bei uns gut aufgenommen worden sind", so Strasser.

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