Prammer zu "Generationendialog": Viel Lärm um nichts und keinerlei konkrete Ansätze

Steuerliche Absetzbarkeit nützt nur Begüterten

Wien (SK) Als "viel Lärm um nichts" bezeichnete SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Barbara Prammer die Ergebnisse der Rauch-Kallat-Arbeitskreise "Generationendialog". "Einmal mehr ist eine Chance, für diese Gruppen etwas zu tun, vorüber gegangen", bedauerte Prammer am Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ den Mangel konkreter Vorschläge und Konzepte. Allerdings freue sich Prammer, dass nun selbst die von Rauch-Kallat eingesetzte Arbeitsgruppe Mängel beim Kinderbetreuungsgeld und hier vor allem bei der Zuverdienstregelung ortet. ****

"Die Ergebnisse sind eine Aneinanderreihung von Problembereichen, die von der SPÖ schon lange analysiert wurden. Nur kommt es wieder zu keinen umzusetzenden Ergebnissen", kritisierte Prammer. Sie führte hier als Beispiel das im Papier zum Generationendialog genannte Bekenntnis zum Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen an, "wie dies ohne Finanzmittel des Bundes vonstatten gehen soll, wird wieder nicht verraten".

Weiters werde die steuerliche Absetzbarkeit der Kinderbetreuung gefordert, der Prammer einen Fixbetrag gegenüberstellt, der allen, unabhängig vom Einkommen, zugute kommt: "Das wäre gerecht. Alles andere nützt nur denen, die ein entsprechendes Einkommen haben." Und schließlich werde zwar die Belastung der Pflegenden und die Notwendigkeit, diese zu unterstützen, hervorgehoben, "mit keinem Wort aber die nötige finanzielle und pensionsrechtliche Absicherung der pflegenden Familienmitglieder erwähnt".

Alles in allem, so Prammer könne man das Papier als "entbehrlich" bezeichnen. "Schade um das Geld." (Schluss) up

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