Generali startet Frauen-Initiative: Beratung statt Einheitsprodukte

Frauen kümmern sich zu wenig um die eigene Altersvorsorge. Generali startet daher Service- und Beratungsoffensive "Generali Ladies Care".

Wien (OTS) - Frauen kümmern sich nach wie vor zu einem überwiegenden Anteil um die organisatorischen und finanziellen Belange der Familie. In den USA werden bereits 80 Prozent der Kaufentscheidungen von Frauen getroffen. Die Tendenz geht auch bei uns eindeutig in diese Richtung. So haben Frauen bei Anschaffungen wie Hausbau, PKW oder Versicherungen ein gewichtiges Wort mitzureden. Wie kommt es dennoch, dass Frauen, die ohnehin im Hinblick auf die gesetzliche Altersvorsorge benachteiligt sind, zu wenig auf ihre eigene Vorsorge - sei es im Hinblick auf die Pension oder auf einen Unfall - achten?

Generali/Interunfall-Vorstandschef Dr. Hans Peer bringt die Erfahrungen der FinanzCoaches in seinem Haus auf den Punkt: "Frauen sind die Manager des Unternehmens Familie. Auch bei der Vorsorge denken sie daran, jeden und alles, von den Kindern und dem Auto bis zum Hund, bestmöglich abzusichern. Doch für ihre eigene Absicherung bleibt oft zu wenig Beachtung, Zeit und Geld. Bedarf besteht hier nicht an einem speziellen Frauen-Produkt, sondern an qualifizierter Vorsorgeberatung."

Neue Initiative: Generali Ladies Care Auf Grund der breiten Diskussion der vergangenen ein bis zwei Jahre ist der Vorsorgegedanke rund um die Alterspension stärker in den Vordergrund gerückt. Peer: "Heute kommt jede zweite staatlich geförderte Generali-Zukunftsvorsorge einer Frau zu Gute." Doch die Zukunftsvorsorge ist nicht als Basisabsicherung gedacht, sondern stellt vielmehr eine sinnvolle Ergänzung dar. "Für eine optimale Altersvorsorge ist ein ausreichendes Zeitbudget für ein Beratungsgespräch ebenso unabdingbar wie die Grundabsicherung mit Kapitalgarantien", empfiehlt Generali-Produktmanagerin Mag. Renate Schönwetter.

"Mit der Initiative Generali Ladies Care wollen wir Frauen dazu animieren, sich auch mehr um sich selbst zu kümmern", erläutert Peer die Hintergründe für dieses Engagement. Was Frauen von der Generali Gruppe erwarten können:
- Bedarfsgerechte frauenspezifische Beratung, falls gewünscht von Frau zu Frau
- Flexible Vorsorgelösungen für alle Lebensbereiche mit leistbaren Mindestprämien
- Ein Service- und Informationsportal im Internet unter ladies.generali.at
- "Frauensache": Auf der Generali-Plattform www.wecarelife.at für mehr Wohlbefinden und Lifestyle finden Frauen einen interessanten und unterhaltsamen Channel für spezielle Frauenthemen
- Frauen-Newsletter mit Infos rund um das persönliche Wohlbefinden und praktischen Vorsorge-Tipps vom weiblichen FinanzCoach
- Attraktive Jobangebote der Generali für Frauen in der Kundenberatung und -betreuung

Umfrage: Defizit wird erkannt, doch es fehlt der Anstoß zur Vorsorge Eine im Oktober 2003 durchgeführte Befragung unter den erfolgreichsten KundenbetreuerInnen der Generali Gruppe lieferte das Ergebnis, dass 55 Prozent der Befragten in letzter Zeit bei Frauen eine größere Nachfrage nach Pensionsvorsorge-Lösungen orten. 18 Prozent der FinanzCoaches beurteilen die Nachfrage als sehr groß. Nur 27 Prozent haben keine Veränderung diesbezüglich gemerkt. Knapp zwei Drittel der befragten Generali-Betreuer sind davon überzeugt, dass Frauen allgemein das Problem der "Pensionslücke" schon bewusst ist. "Zu wenig Frauen übertragen diese Erkenntnis jedoch auf die eigene Person", so Mag. Angelika Schähle, eine der erfolgreichen Newcomerinnen im Außendienst der Generali Gruppe. 86 Prozent der Befragten geben ferner an, dass Frauen sehr interessiert sind, spricht man sie explizit auf diese Thematik an.

Frauen haben andere Bedürfnisse und Prioritäten Angesichts der gesellschaftlichen Rolle der Frau, die sich hauptsächlich um die Kinderbetreuung kümmert, verwundert es nicht, dass Frauen andere Bedürfnisse und Prioritäten bei Vorsorgefragen haben. "Aspekte wie die Absicherung der Kinder, der Wiedereinstieg ins Berufsleben oder eine unvorhergesehene Änderung der Familiensituation, sei es nach einer Trennung beziehungsweise Scheidung, führen zu einem individuellen Vorsorgebedarf", erzählt Schähle aus der Beratungspraxis. Und auch die Studie bestätigt: Zwei Drittel der BetreuerInnen beobachten, dass Frauen bereits die finanzielle Alleinstellung bei der Vorsorge einplanen. Die Bedürfnisse von Frauen in Bezug auf die Vorsorgeberatung richten sich somit in erster Linie an Sicherheit (80 Prozent), leistbare Prämien (68 Prozent) und seriöse Angebote (45 Prozent). Auch im Beratungsgespräch legen Frauen größten Stellenwert auf Glaubwürdigkeit und Seriosität, Sympathie und Einfühlungsvermögen.

Lösungen statt Produkte Da ebenso wie unter Männern auch der Vorsorgebedarf von Frau zu Frau höchst unterschiedlich ist, setzt die Generali Gruppe, die sich schon seit Jahren intensiv mit dem Thema Frauen-Vorsorge auseinandersetzt, nicht auf ein spezielles Frauen-Produkt. Peer: "Die Generali Gruppe bietet flexible Vorsorgelösungen für alle Lebenssituationen, die auf individuelle Bedürfnisse von Männern und Frauen Rücksicht nehmen." Das Problem liegt nicht darin, dass es keine geeigneten Produkte für Frauen gäbe, konstatiert Peer. "Es fehlen oft der Zugang zum Thema und eine adäquate Vorsorgeberatung - wenn gewollt auch von einer Frau."

Beratung von Frau zu Frau Bereits im Jahr 2001 hat die Generali zusammen mit dem AMS im Raum Wien ein Pilotprojekt gestartet, indem speziell Frauen für den Job des FinanzCoach gesucht wurden. Peer: "Frauen in der Finanzberatung sind eine Win-Win-Win-Situation für Berater, Kunde und Unternehmen. Denn ein Mehr an weiblichen FinanzCoaches im Außendienst bringt ein Mehr an Einkommen für Frauen, ein Mehr an Zufriedenheit für die beratenen Kunden, aber auch ein Mehr an Geschäft für unsere Gruppe." Laut der Umfrage sind 81 Prozent der weiblichen Beraterinnen überzeugt, dass Frauen lieber von Frauen beraten werden. Die Aktion "Frauen als FinanzCoach" hat dazu geführt, dass in Wien mittlerweile jeder vierte Kundenbetreuer eine Frau ist. "Diese Quote streben wir für ganz Österreich an", so Peer. Österreichweit nimmt die Generali Gruppe in den kommenden Monaten rund 300 MitarbeiterInnen in der Kundenberatung und -betreuung auf. Schon jetzt verfügt das Unternehmen mit 2.400 AußendienstmitarbeiterInnen über das dichteste Service- und Vertriebsnetz im ganzen Land.

Generali fördert Comeback nach Babypause Insbesondere Frauen empfehlen den Job des FinanzCoach an Frauen weiter: Flexible Zeiteinteilung, Selbstständigkeit, hohe Abwechslung und eine absolute Gleichstellung mit Männern in puncto Verdienst und Aufstiegsmöglichkeiten machen den Job äußerst attraktiv. Besondere Chancen ortet Schähle auch bei Wiedereinsteigerinnen nach der Babypause: "FinanzCoach ist ein Beruf mit Zukunft, der eine fundierte und anerkannte Ausbildung und einen Arbeitsplatz mit gesichertem Einkommen bei einer der führenden Versicherungsgruppen Österreichs bietet."

Mehr Infos im Internet unter:
http://ladies.generali.at
http://www.wecarelife.at

Rückfragen & Kontakt:

Generali Gruppe
Mag. Christine Rohrer
Tel.: (++43-1) 534 01-2446
Fax: (++43-1) 534 01-1593
Christine.Rohrer@generali.at
http://www.generali.at

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