"Konsument"-Markterhebung: Breitband-Internet

Steuerliche Absetzbarkeit bis Ende 2004 reduziert Kosten für Breitband-Internet-Zugang. Rund zehnmal schneller als normale Modemzugänge. Gebühren der Provider sehr unterschiedlich.

Wien (OTS) - Jetzt wird's für viele interessant:
Breitband-Anschlüsse sind viel leistungsfähiger als Modemzugänge und durch steuerliche Absetzbarkeit bis 31.12.2004 sehr günstig. Rückwirkend ab 1. Mai 2003 können private Haushalte bei Erstbestellung eines Breitband-Internet-Zugangs bis zu 50 Euro für die Einrichtungskosten und bis zu 40 Euro für das monatliche Grundentgelt steuerlich als Sonderausgabe geltend machen. Die aktuelle Marktübersicht im Verbrauchermagazin "Konsument" und auf www.konsument.at erleichtert den Vergleich der Angebote. Insgesamt 35 Breitband-Produkte mit einem Transfer-Limit von 1 GB werden preislich verglichen, davon 19 via Telefonleitung (ADSL), zehn via Kabel-TV und sechs via Funk. Die Preis-Erhebung zeigt: Die geringsten monatlichen Fixkosten bietet der Provider "Linz AG" (über Kabel-TV) mit 24 Euro, die höchsten verlangt "yc net:works" (über xDSL) mit stolzen 120 Euro. Bei den Anschlusskosten wiederum sticht "UPC Telekabel" (über Kabel-TV) mit 70 Euro als billigster und "funknetz.at" (über Funk) mit 300 Euro als teuerster Anbieter hervor, dazu können noch Kaution oder Kosten für Anschaffung einer Netzwerkkarte kommen.

Wer rund zehnmal schneller als mit normalem Modem im Netz unterwegs sein will, hat es nicht leicht, die tatsächlichen Kosten zu ermitteln. Neben den Anschlusskosten und monatlichen Gebühren sind bei der konkreten Kosten-Ermittlung des Breitband-Internets drei verschiedene Zugangsarten (auch abhängig vom Standort) zu berücksichtigen: Breitband über Telefonleitung, über Kabel-TV oder Funk. Eindeutige Schnäppchen sind schwer zu finden, da bei billigen monatlichen Fixkosten meist die Anschlusskosten sehr hoch sind oder umgekehrt. Außerdem verrechnen viele Breitband-Anbieter, so die "Konsument"-Erhebung, zusätzliche Kosten bei Überschreitung des Transferlimits, die je nach Provider, auch recht kräftig ausfallen können.

"Konsument" erläutert auch, für wen sich der Ein- oder Umstieg auf Breitband-Internet lohnt:
+ für Familien mit mehreren Internet-"fähigen" Kindern;
+ für User, die mit Vorliebe große Software-, Video- und Musikdateien aus dem Netz "saugen";
+ für Teilnehmer, die auch beim Surfen ihre Telefonleitung freihalten möchten;
+ für Leute, denen das Einwahlprozedere über ein herkömmliches analoges Modem zu lange dauert.
Denn das Einwählen gibt's beim Breitband-Zugang nicht: "Always on" lautet hier die Devise. Die Internetverbindung besteht permanent, die im Internet verbrachte Zeit spielt dabei keine Rolle. Abgerechnet wird nach transferiertem Datenvolumen oder nach "Fair Use".

Näheres zu den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Breitband-Zugangsarten sowie die komplette Marktübersicht präsentiert die November-Ausgabe des Testmagazins "Konsument" und die Online-Ausgabe auf www.konsument.at.

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VKI-Abteilung Technik 1,
Paul Srna, Tel.: 01 / 58877 DW 280.

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