Strasser und Ferrero-Waldner: Engagement in Bosnien-Herzegowina wird fortgesetzt

Schnellstmögliche Entsendung von fünf Polizisten zur EU-Polizeimission - Opposition zu gemeinsamem Vorgehen im Interesse Österreichs aufgefordert

Wien (OTS) - "Ein österreichischer Beitrag zur Stabilisierung Südosteuropas ist von wesentlicher Bedeutung für unsere Sicherheit und für das außenpolitische Gewicht Österreichs in Europa und darüber hinaus. Daher werden wir so schnell wie möglich wieder ein Kontingent von fünf Polizisten zur EU-Polizeimission in Bosnien-Herzegowina entsenden", sagten heute, Mittwoch, Innenminister Dr. Ernst Strasser und Außenministerin Dr. Benita Ferrero-Waldner, die bereits beim nächsten Ministerrat einen entsprechenden Antrag einbringen werden. Die Oppositionsparteien seien nun "zu einem gemeinsamen Vorgehen im Interesse Österreichs" aufgefordert.

Gemeinsames Ziel müsse es sein, einen Entsendungsbeschluss durch den Hauptausschuss des Nationalrates so schnell wie möglich zustande zu bringen. Dabei würde die Entsendung des bisherigen Kommandanten des österreichischen Bosnien-Kontingentes beantragt werden sowie jener vier Polizisten, die ohnehin für die im Dezember 2003 vorgesehene Rotation in Aussicht genommen worden waren. Diese seien innerhalb kürzester Zeit marschbereit.

Damit bestehe die Möglichkeit, die aus Bosnien zurückgekehrten und hier verbleibenden Polizisten rechtzeitig für allfällige künftige Auslandseinsätze vorzubereiten und die Kontinuität des österreichischen Engagements am Balkan zu wahren. "In dieser Frage kann es nicht um parteipolitisches Kleingeld gehen, sondern nur darum, die Interessen unseres Landes gemeinsam nach außen zu vertreten", so der Innenminister und die Außenministerin abschließend.

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