Landwirte im Durchschnitt um ein Drittel unterversichert

Innovatives Bewertungssystem vereinfacht das Versichern landwirtschaftlicher Betriebe - Allspartenkonzept beseitigt eklatante Versorgungslücken

Wien (OTS) - Eine Untersuchung von rund 130 landwirtschaftlichen Betrieben durch das Riskmanagement der Allianz hat ergeben, dass diese im Durchschnitt um ein Drittel unterversichert sind. Teilweise müsste die Versicherungssumme sogar um mehr als 100 Prozent höher sein. Besonders große Deckungslücken zeigten sich bei Personenversicherungen - und das, obwohl gerade bei Landwirten das Thema Unfallvorsorge einen sehr hohen Stellenwert einnimmt. Die Allianz hat auf diese Erkenntnisse reagiert und mit der Haus & Hof-Versicherung völlig neue Wege im Produktdesign beschritten.

Komplexe Bewertung ganz einfach

Ein innovatives Bewertungssystem bringt eine einzige Gesamtversicherungssumme, die anhand weniger Eckdaten ermittelt wird und für alle zum Hof gehörenden landwirtschaft-lichen und privaten Gebäude sowie deren landwirtschaftlichen Inhalt gilt. Abgefragt werden dafür lediglich: Betriebsart, bewirtschaftete Fläche und Anzahl der Vieheinheiten.

Die Bewertung landwirtschaftlicher Güter wird durch die Verwendung betriebswirtschaftlicher Kennzahlen deutlich vereinfacht, weil damit das Aufsummieren vieler Einzelbewertungen für Fahrzeuge, Betriebsgebäude, den Wohntrakt, etc. entfällt und so nicht weniger als 17 Versi-cherungssparten mit einem einzigen Produkt abgedeckt werden. "Der Kunde bekommt damit die Sicherheit, auch tatsächlich alles versichert zu haben", erklärt Allianz Vertriebsvorstand Dr. Hubert Schultes. Die Einmaligkeit dieses neuen Angebots wird dadurch unterstrichen, dass der Kunde von der Allianz einen Unterversicherungsverzicht auf Neuwert eingeräumt bekommt. Erstmals in der Branche wird auch von der sonst üblichen zehnjährigen Mindest-laufzeit abgewichen und hat der Kunde nach drei Jahren die Möglichkeit zum Ausstieg aus dem Vertrag.

Der Unterversicherung konsequent vorgebeugt

Mit der nun verwendeten Bewertungsmethode wird auch einer der Hauptgründe für Unter-versicherung an der Wurzel gepackt. Das Allianz Riskmanagement hat nämlich herausge-funden, dass vielfach ein hoher Anteil an erbrachten Eigenleistungen bzw. das Ausnutzen saisonaler Preisschwankungen bei der Errichtung dazu führte, dass vor allem bei Gebäuden zu niedrige und damit unrealistische Wertansätze verwendet wurden.

Der fortschreitenden Technisierung des Bauernhofs wird dadurch Rechnung getragen, dass die Mitversicherung von Umweltschäden - wie etwa durch einen Öltank - sowie eine Technik-Gesamtversicherung z.B. für Melk- und Fütterungsanlagen angeboten werden. Und neu ist neben der Sparte Einbruch auch die Pauschalversicherung für die Rundumverglasung der landwirtschaftlichen Kraftfahrzeuge - womit einem oft geäußerten Kundenwunsch entsprochen wird.

Gefährlicher Beruf

Nicht zuletzt werden durch das Allspartenkonzept von Haus & Hof auch Leben-, Unfall- und Krankenversicherung in einer den bäuerlichen Bedürfnissen angepassten Form in den Produktvorschlag integriert. Denn obwohl Landwirt ein gefährlicher Beruf und das Interesse an Vorsorge in dieser Bevölkerungsgruppe folglich auch entsprechend hoch ist, liegt die Ver-sorgung mit adäquaten Produkten bei Bauern völlig im Argen. Zwar erachten zwei von drei Befragten eine Unfallversicherung als wichtig, doch nur jeder fünfte Bauer sorgt auch tatsächlich vor. Im Österreich-Durchschnitt ist die Versorgungsdichte mit Lebens- und Unfallversicherungen um mehr als die Hälfte höher als bei Landwirten - und bei Kranken-versicherungen und Zusatzpensionen gar doppelt so hoch.

In Österreich gibt es derzeit knapp 218.000 landwirtschaftliche Betriebe, wovon rund 80.000 im Haupterwerb geführt werden. Die Allianz betreut in diesem Bereich mehr als 28.500 Kundenverbindungen.

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