Neues Volksblatt" Kommentar: "Wählerwille" (Von Michael Kaltenberger)

Ausgabe vom 22. Oktober 2003

Linz (OTS) - Auch wenn SPÖ-Chef Erich Haider tobt wie ein Rumpelstilzchen und die schwarz-grüne Zusammenarbeit als Beugung des Wählerwillens bezeichnet, dürfte Schwarz-Grün in OÖ dem Wählerwillen ziemlich genau entsprechen. Denn: Die ÖVP ist die stärkste Partei im Land und hat bei der Wahl dazu gewonnen, außerdem wollen laut Umfragen 77 Prozent der Oberösterreicher, dass Josef Pühringer Landeshauptmann bleibt. Das kommt jetzt so, wenn sich heute auch der ÖVP-Vorstand für Schwarz-Grün ausspricht.
Einen Landeshauptmann Erich Haider, der - wie es Altlandeshauptmann Josef Ratzenböck ausdrückte - vom Bundeswind nach oben geweht worden ist, will kaum jemand.
Die Grünen, die mit dem Anspruch auf einen Regierungssitz in den Wahlkampf gezogen sind, sind von den Wählern so stark gemacht worden, dass sie jetzt in die Landesregierung einziehen können.
Und auch die SPÖ wird in der Landesregierung ihren Teil der Verantwortung übertragen bekommen, Josef Pühringer und Rudolf Anschober sind Garanten dafür. Das ist die einzige Beugung des Wählerwillens, nämlich des Willens vieler ÖVP-Wähler.

Rückfragen & Kontakt:

Neues Volksblatt
Chefredaktion
Tel. 0732/7606 DW 782
volksblatt@volksblatt.at
http://www.volksblatt.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVB0001