Finanzreferent Pfeifenberger: Netto Neuverschuldung durch Landeslehrer und Schulstandorte ausgeweitet. Klares Bekenntnis zur Schulversorgung in Kärnten

Finanzieller Mehraufwand muss in Kauf genommen werden. Appell an politische Mitbewerber

Klagenfurt (OTS) - Finanzreferent LHStv. Ing. Karl Pfeifenberger erklärte heute im Anschluss an die Regierungssitzung, dass im Bereich der allgemeinbildenden Pflichtschulen auf Grund einer Stellungnahme der Abteilung 6 bei den erwartenden Gesamtausgaben von 230 Millionen Euro und den zu erwartenden Einnahmen von 194 Millionen Euro von einem Negativsaldo von 36 Millionen Euro auszugehen ist.

Pfeifenberger verwies in diesem Zusammenhang auf den einstigen einstimmig gefällten Regierungsbeschluss, wo sich alle drei Parteien auf die Beibehaltung aller Schulstandorte sowie die weitere Beschäftigung aller Lehrer geeinigt hat. Nun müssen auch die politischen Mitbewerber zu ihrem Wort stehen, so Pfeifenberger. "Ansonsten müssten Schulen geschlossen und Lehrer entlassen werden, aber das wollen Landeshauptmann Dr. Jörg Haider und ich nicht", betonte Pfeifenberger.

Sollte es im Willen von Dr. Peter Ambrozy sein, Schulen zu schließen und Lehrer zu entlassen, dann muss er dies der Öffentlichkeit erklären. Wenn Ambrozy zu den Lehrern, den Arbeitsplätzen und dem Schulsystem steht, dann muss er auch zu der Netto-Neuverschuldung stehen, so Pfeifenberger. "Wir geben aber ein klares Bekenntnis zur Bildungsinfrastruktur ab und nehmen zum Wohle der Zukunft Kärntens auch eine Zunahme der Netto Neuverschuldung in Kauf" so Pfeifenberger.

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