Kronberger: EU-Kommission soll sorgen statt "hoffen"

"EU-Gesetzgebung ist nicht reif für die Zulassung neuer GVO"

Wien, 2003-10-21 (fpd) - "Daß die Kommission nach Ablauf des EU-Moratoriums auf baldige Genehmigung neuer GVOs "hofft", überrascht mich nicht; Sorge wäre aber weit eher angebracht", äußert sich der freiheitliche EU-Abgeordneter Dr. Hans Kronberger heute, Dienstag, zu Äußerungen von Kommissionssprecherin Hedlund.

Wenn der Kommission die Entwicklung einer gentechnisch wirtschaftenden Agrarindustrie so wichtig sei, so sollte sie sich endlich um eine Lösung des Koexistenzproblems bemühen, unterstreicht Kronberger. "Gegenwärtig jedenfalls ist jede weitere Neuzulassung ein inakzeptabler Risikofaktor und strikt abzulehnen."

Zumindest, so Kronberger weiter, müsste die Kommission die Sorgen anderer, nämlich der europäischen Mitgliedsstaaten, Bauern und Konsumenten berücksichtigen. Daß die Kommissionssprecherin nicht im Entferntesten die Risiken der Neuzulassungen von GVO thematisiere, zeige einmal mehr, daß die Bekenntnisse der Kommission zum Schutz der gentechnikfreien Landwirtschaft und zur Wahlfreiheit der Konsumenten nur Phrasen seien. (Schluß)

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