Wurmitzer: Realitätsverweigerung bei Bürgermeister Ferlitsch

Gemeinden bekommen so viele Mittel wie noch nie: Rund eine Million Euro Sonderbedarfszuweisungen für Unwetterschäden

Klagenfurt (OTS) - "Kärntens Gemeinden können sich auf ihren Gemeindereferenten verlassen", erklärte heute der zuständige ÖVP-Landesrat Georg Wurmitzer im Anschluss an die heutige Sitzung der Kärntner Landesregierung. Rund zehn Prozent der gesamten Sonderbedarfszuweisungen gehen demnach in die Gemeinde St. Stefan/Gail. Damit würden das Vorderberger Feuerwehrhaus mit 250.000 Euro und weitere Sofortmaßnahmen in Höhe von 500.000 Euro in Angriff genommen, erklärte Wurmitzer.

Umso unverständlicher ist für Wurmitzer die Verhaltensweise des Ge-meindebundpräsidenten und St. Stefaner Bürgermeisters, Hans Ferlitsch. Dieser habe am Wochenende von einem "Supergau" und einer couleurbedingten Ungleichbehandlung der Kärntner Gemeinden gesprochen. Wurmitzer: "Der Herr Bürgermeister scheint unter Realitätsverweigerung zu leiden. Denn binnen drei Tagen nach Vorlage des Planes habe ich ihm den Neubau des Feuerwehrhauses in Vorderberg zugesichert, der heute auch im Rahmen der Regierungssitzung beschlossen wurde."

Im übrigen hätten die Gemeinden noch nie zuvor so viel Unterstützung erhalten, betonte der Landesrat: "Denn heute wurden in der Regierungssitzung einstimmig 8,8 Millionen Euro zusätzlich zu den 49 Millionen Euro Bedarfszuweisungen und 14 Millionen Euro Regionalfördermittel für die Kärntner Gemeinden in der Landesregierung beschlossen."

Eine Million Euro wird in die von den Unwettern betroffenen Gemeinden St. Stefan/Gail, Feistritz / Gail, Hohenthurn, Nötsch, Stockenboi und Hermagor fließen. Die restlichen Mittel würden für Projekte wie zum Beispiel den Ausbau des Goldeck, den Bau der Raststation Techelsberg, die Schaffung von Infrastruktur im Bereich Seehotel Werzer oder die Altenbetreuungseinrichtung in Deutsch Griffen aufgebracht.

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