SPÖ NÖ: NÖ Schmalspurbahnen dauerhaft sichern!

Lösung für Mariazeller- und Ybbstalbahn noch keineswegs klar

St. Pölten (SPI) - Mandatare der betroffenen Bezirke, Amstetten, Scheibbs, Lilienfeld, und St. Pölten sowie der Verkehrssprecher der SPÖ NÖ und Zweite Präsident des Niederösterreichischen Landtages LAbg. Ewald Sacher setzen sich einmal mehr für eine tatsächliche Erhaltung der Mariazeller- und der Ybbstalbahn ein. "Diese beiden Bahnen müssen dauerhaft erhalten werden. Sie stellen das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs in ihren Regionen dar. ÖBB, Bund und Land müssen endlich die Finanzierung sichern", stellt Sacher gemeinsam mit seinen SPÖ-Kollegen aus den betroffenen Bezirken fest. "Was bisher als erfolgreiche Rettung verkauft wurde, besteht in Wahrheit erst aus der Präsentation möglicher technischer Varianten. Die notwendige Finanzierung ist aber völlig offen", so Sacher weiter.****

Daher die Forderung der Abgeordneten der betroffenen Bezirke: Auf der gesamten Strecke der beiden Bahnlinien muss ein regelmäßiger Fahrplan aufrechterhalten bleiben und es darf nicht zu einer teilweisen Reduktion auf eine Nostalgiebahn kommen. So treten die Abgeordneten Mag. Günther Leichtfried, Bezirk Scheibbs und Ing. Franz Gratzer, Amstetten, dafür ein, dass ein Regelbetrieb der Ybbstalbahn bis Lunz am See gesichert wird. Ähnlich LAbg. Herbert Thumpser, Bezirk Lilienfeld: "Die Mariazellerbahn muss auch weiterhin tatsächlich bis Mariazell fahren!" Die Mandatare des Bezirkes St. Pölten, NR Anton Heinzl, LAbg. Otto Kernstock und LAbg Prof. Dr. Siegfried Nasko, treten daher für dringend notwendige Streckenverbesserungen ein, insbesondere zwischen St. Pölten und Obergrafendorf, um der hohen Pendlerbedeutung und guten Frequenz gerecht zu werden.

In einer Arbeitsgruppe unter Leitung von LHStv. Heidemaria Onodi haben sich die genannten SPÖ-Abgeordneten aus den betroffenen Bezirken mit den möglichen Varianten einer Modernisierung der beiden Bahnen beschäftigt. "Wir stellen ernsthaften Lösungswillen seitens der NÖVOG fest. Den verlangen wir auch vom ÖBB-Management", so die Mandatare unisono. "Schlüsselfrage ist jedenfalls die Bereitstellung der notwendigen Geldmittel für eine Attraktivierung des Fuhrparks und der Erhaltung eines tauglichen Schienenweges. Darauf müssen sich Bund und Land erst einigen. Bisher wurde hier viel Zeit versäumt", so SP-Verkehrssprecher Sacher. Die SPÖ-Mandatare erinnern dabei an ihren Vorschlag zur Gründung einer NÖ-Regionalbahngesellschaft, an der ÖBB und Land NÖ zu je 50 % beteiligt sein müssen. "Erst wenn der gemeinsame Wille klar und vor allem das Geld gesichert ist, kann man auch von einer endgültigen Rettung der Mariazeller- und Ybbstalbahn reden", so Sacher abschließend.
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