Utl.: Eine effiziente Verkehrsinfrastruktur kann viel zu positiver Haltung der Bürger zur EU-Erweiterung beitragen

Straßburg, 21. Oktober 2003 (ÖVP-PK) "Im Hinblick auf die EU-Erweiterung müssen jene Projekte der Transeuropäischen Verkehrsnetze, die den Osten Österreichs betreffen, auch wirklich im vorgesehenen Zeitrahmen umgesetzt werden", betonte heute, Dienstag, die österreichische Europaparlamentarierin Agnes Schierhuber in Straßburg. In ihrer Plenarrede zum zweiten EU-Eisenbahnpaket unterstrich Schierhuber, dass die Harmonisierung und Liberalisierung des Schienenverkehrs sowie die Vernetzung aller Verkehrsträger ein wesentlicher Schritt sei, um mehr Transport von der Straße auf die Schiene verlagern zu können. "Eine auch grenzüberschreitend funktionierende und effiziente Infrastruktur ist notwendig, damit die Lebensqualität der Menschen in diesen Regionen erhalten bleibt", so Schierhuber. ****

Die niederösterreichische Europaabgeordnete wies in ihrer Plenarrede vor allem darauf hin, dass eine gute Verkehrsinfrastruktur gerade in den Grenzregionen wesentlich zu einer positiven Einstellung der Bürger der Erweiterung gegenüber beitragen könne. "Dabei geht es in Wirklichkeit um alle Verkehrsarten. Nicht nur die Schiene, auch die Straße und der Donauausbau sind hier betroffen", so Schierhuber.

Abschließend appellierte Schierhuber in diesem Zusammenhang auch an alle Verhandlungspartner, in der Ökopunkte-Debatte einen für alle Betroffenen akzeptablen Kompromiss zu finden. "Ich weiß gut, dass jeder Mitgliedstaat seine speziellen Probleme und Befindlichkeiten hat. Dennoch hoffe und glaube ich an eine gute Lösung zum Ende dieses Jahres", so Schierhuber abschließend.

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