SJÖ: Zeitpunkt für Neuwahlen wieder einmal gekommen

"Knittelfeld-Syndrom" ist regulative Norm geworden

Wien (SK) Andreas Kollross, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich (SJÖ), erachtet den diesjährigen "Putschkarneval" als geeigneten Zeitpunkt für Neuwahlen. "Nach dem Motto 'Alle Jahre wieder' bildet sich die Regierung erneut um und versichert zur gleichen Zeit, dass nun alles besser werden wird. Das 'Knittelfeld-Syndrom' ist damit allerdings zur regulativen Norm geworden. Das einzige, das diese Regierung noch gut verkaufen kann, ist ihr Rücktritt", so Kollross am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Kollross fordert ein Ende der schwarz-blauen Chaostage und verweist auf seine Prognose im Juli anlässlich der RFJ-Bundeskonferenz:
"Damals griffen die Jung-Haiderianer den aktuellen Ereignissen vor. Der im Juni gewählte Obmann blieb genau einen Monat im Amt und hatte ebenso wie Haupt eine 'Übergangsphase eingeleitet'."

Kollross betont, dass drei Jahre schwarz-blaue Regierungsarbeit nichts anderes als Synonym für Sozialabbau, Freunderlwirtschaft, Privilegienrittertum und permanenten Verfassungsbruch seien. Auch eine "verbesserte Kommunikation" werde daran nichts ändern. "Der Lack ist ab. Unser Fazit: Nur mit Neuwahlen kann es besser werden", so Kollross abschließend. (Schluss) cs/mm

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