Schasching: Bundesheer und Sport müssen zusammenarbeiten

Wien (SK) Anlässlich der ersten offiziellen Sitzung der Bundesheer-Reformkommission regt die Vorsitzende des parlamentarischen Sportausschusses, SPÖ-Abgeordnete Beate Schasching, an, auch die Rolle des Sports bei der Erarbeitung der Bundesheerreform zu überdenken. Die Einbindung des organisierten Vereinssports hält die SPÖ-Politikerin für unumgänglich. ****

"Die Einbettung eines Teils des österreichischen Spitzensports in Heeresstrukturen ist ein Erfolgsmodell", meint die SPÖ-Politikerin, die auch Mitglied des Landesverteidigungsausschusses ist. "Um Spitzensport und Breiten- und Nachwuchssport noch besser zu verbinden, wäre eine Einbindung des organisierten Vereinssportes in die Reformdiskussion sicher vorteilhaft." Das Bundesheer stelle für viele Spitzensportler einen unersetzlichen Rückhalt dar, der weiter gestärkt werden müsse. Um das langfristige Funktionieren dieser Struktur für alle Sportarten zu gewährleisten, müsse die Basis der Diskussion aber ausgeweitet werden.

"Nur der organisierte Vereinssport kann gewährleisten, dass bei der Reform auch wirklich die Interessen des gesamten Sportspektrums berücksichtigt werden. Die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen dem im Bundesheer verankerten Spitzensport und dem Breitensport ist ein Anliegen, das unsere gesamte Gesellschaft betrifft", so Schasching am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.

Überlegenswert erscheint Schasching auch eine Stärkung der sportlichen Ausbildung im Heer im Rahmen des Wehrdienstes. "Der Sport ist eine ganz wesentliche Säule der Gesundheitsvorsorge. Die anstehende Reform wäre eine gute Gelegenheit, den Sport noch besser in die Ausbildung beim Bundesheer zu integrieren." Auch hier könnten Vereine und Verbände wichtige Mitarbeit leisten, so Schasching abschließend. (Schluss) wf/mp/mm

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