Madejski: SMS-Parken als Schuldenfalle – Wiener Kurzparker steigen wieder auf Parkschein um

Wien, 2003-10-21 (fpd) – Als „reine Geschäftemacherei“ bezeichnete heute der Verkehrssprecher der Wiener Freiheitlichen, LAbg. Dr. Herbert Madejski, das seit Monatsbeginn in Wien angelaufene SMS-Parken. „Während man seitens der Stadt Wien den Mobilfunkbetreibern sowie dem Systembetreiber Siemens, bei dem die ehemalige SP-Finanzstadträtin Brigitte Ederer lukrativ entlohnt wird, das Geld in den Rachen stopft, werden die Wienerinnen und Wiener geschröpft und ihre Handy-Rechnung in die Höhe getrieben“, kritisierte Madejski. ****

Madejski verwies in diesem Zusammenhang auf die unverantwortliche Vorgangsweise der Wiener SPÖ-Stadtregierung, die trotz der Tatsache, dass das Handy als eine der größten Schuldenfallen bekannt ist, weiter an dem Projekt festhält und sogar überlegt im öffentlichen Verkehr das gleiche System mit dem gleichen Betreiber umzusetzen. „Erstens muss man spätestens jede zwei Stunden die Parkzeit per SMS verlängern, auch die vorgeschriebene Parkuhr muss bei längerem Parken nachgestellt werden. Damit ist auch der letzte Grund weggefallen, das SMS-Parken anzuwenden“, so der FP-Verkehrssprecher.

„Nach dem groß medial hochgepuschten Anfangserfolg, steigen die Wiener Kurzparker reihenweise wieder auf den Parkschein um. Tulln, Krems, Bludenz und Kitzbühel haben es mit dem gebührenfreien Parktelefon vorgezeigt, wie man kundenorientiertes Kurzparken umsetzt. Nur die Wiener SPÖ ist lediglich daran interessiert, den Wienerinnen und Wienern das Geld aus der Tasche zu ziehen“, so Madejski abschließend. (Schluss) lb

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