FP-Mühlwerth: Warum hat Brandsteidl den Frühpensionierungen zugestimmt?

Krokodilstränen unangebracht

Wien, 2003-10-21 (fpd) - Große Verwunderung zeigte heute die Vizepräsidentin des Stadtschulrats für Wien, Monika Mühlwerth, über das Verhalten der amtsführenden Präsidentin Dr. Susanne Brandsteidl. ****

„Es nützt nichts jetzt über die Maßnahmen des Bundessozialplangesetzes zu jammern. Die Präsidentin hätte die Möglichkeit gehabt, die Vorruhestände der Lehrer nicht zu gewähren, denn sowohl im Beamtendienstrechtsgesetz wie auch im Landeslehrerdienstrechtsgesetz steht, dass der Antrag nur dann gewährt werden kann, wenn kein dienstliches Interesse dem entgegensteht“, betonte Mühlwerth.

„Wenn also die große Zahl der Lehrer, die das Angebot nützen wollen, den Schulbetrieb gefährdet, wäre es für den Stadtschulrat – wie in anderen Bundesländern auch – ein Leichtes gewesen, „nein“ zu sagen. Die medial vergossenen Krokodilstränen von Brandsteidl sind daher mehr als unangebracht“, sagte Mühlwerth abschließend. (Schluss)lb

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