VP-Strobl: Drohender Lehrermangel in Wien ist alleiniges SP-Verschulden!

Wien (ÖVP-Klub): "Die Schuld für den drohenden Lehrer-Engpass in Wien und die damit verbundenen Organisationsprobleme ist allein bei der SP-Stadtregierung zu suchen. Die Regelung des Vorruhestandes bei Pflichtschulen erfolgt streng im Rahmen der bundesgesetzlichen Möglichkeiten", betonte heute der Bildungssprecher der Wiener Volkspartei, LAbg. Walter Strobl, anlässlich der Debatte um die Frühpensionierung von ca. 700 AHS- und Pflichtschul-Lehrern.

Der Tumult in Wien und das "Horrorszenario" vom Lehrermangel sind offenbar bewusst von der Stadtregierung und Stadtschulratspräsidentin Brandsteidl inszeniert, schließlich wurden die Schulbehörden vor Wochen, teilweise schon vor Monaten über die beabsichtigten Pensionierungen informiert. Das ÖVP-geführte Niederösterreich hat zum Beispiel schon im Mai eine Großerhebung gemacht, um für etwaige Ausfälle pädagogisch qualifizierte Nachbesetzungen zu sichern. Auch die Stadt Wien, und damit vor allem auch Bildungsstadträtin Laska, weiß seit Juni, wie viele Landeslehrer in den vorzeitigen Ruhestand gehen werden. Trotzdem wurde im September ein unbegreiflicher und aufklärungsbedürftiger Aufnahmestopp im Wiener Stadtschulrat verhängt - Lehrer müssen sogar Mehrdienstleistungen halten. "Statt kontinuierlich Lehrer nach Bedarf anzustellen, wird trotz der bevorstehenden Pensionierungswelle ein Aufnahmestopp verhängt. So müssen mit Antrittstag des Vorruhestandes rasch viele Junglehrer angestellt werden, weil sich die Stadt Wien nicht rechtzeitig bemüht hat, auszugleichen", kritisierte der VP-Bildungssprecher.

Es ist anzunehmen, dass dieser plötzliche Aufnahmestopp - und der damit verbundene zu erwartende Lehrerengpass - auf die bis heute unerklärten Abrechnungsfehler der Gemeinde Wien zurückzuführen sind. Demnach schuldet die Stadt dem Bund auf Grund von Abrechnungsfehlern bei den Dienstposten rund 20 Mio. Euro. "Nun versucht die SP-Alleinregierung bei den Lehrerkosten künstlich zu sparen, obwohl es einen von der Stadt Wien mit dem Bund fix vereinbarten Schlüssel bei den Dienstposten gibt. Der wahre Skandal ist, dass diese Schlamperei der Stadt Wien auf Kosten der Schüler geht, die unter anderem unter erhöhten Klassenzahlen zu leiden haben", kritisierte Strobl abschließend.

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