Steuerreform: Haiders Maske ist gefallen

Mit der Ablehnung der Resolution der SPÖ hat Haider seine Glaubwürdigkeit endgültig verspielt

Klagenfurt (SP-KTN) – Landeshauptmann Jörg Haiders Zick-Zackkurs wird immer unglaubwürdiger. Nachdem er heute eine Resolution der SPÖ zur Steuerreform ab 1. 1. 2004 abgeschmettert hatte, ist Haiders Maske gefallen. „Kann sich Haider denn an seine eigenen Forderungen nicht mehr erinnern? Denn erst am 30. September forderte er eine Blockade des Ministerrates, sollte seiner Forderung nach einer Entlastung der kleinen und mittleren Einkommen, nicht nachgegeben werden. Und nun lehnt er genau das ab?“, so SP-Chef Peter Ambrozy und ergänzt: "Damit hat Haider jegliche Legitimation als "Verhandler verloren". Die SPÖ fragt sich, inwieweit dieser Kärntner Landeshauptmann weiterhin tragbar ist, dessen Wort nicht einmal ein Monat Gültigkeit hat und der ständig im liegen umfällt.

„Haider hat sich offenbar von seinem ehemaligen politischen Ziehsohn Finanzminister Karl Heinz Grasser in die Knie zwingen lassen. Damit hat er seine Glaubwürdigkeit als Anwalt der
Bezieher von kleinen und mittleren Einkommen endgültig verspielt. Haider geht es gar nicht mehr um die Steuerreform, ihm geht es nur noch darum, seinen Sitz als Landeshauptmann zu behalten, weil die FPÖ immer weiter in der Bedeutungslosigkeit versinkt und er nur sich als Person retten und seine Machtgier stillen möchte“, analysiert Ambrozy den Umfaller Haiders. (Schluss)

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