Eurocities: Social Welfare Committee trifft sich in Wien

Gemeinsames Engagement für die Anliegen der Stadt

Wien (OTS) - Städte und ihre BürgerInnen sind vom Großteil der Entscheidungen der EU unmittelbar und besonders stark betroffen -umso wichtiger ist die Möglichkeit eines Dialoges zwischen den EntscheidungsträgerInnen der Städte und der EU. Das Städtenetzwerk Eurocities bietet die dafür erforderliche Struktur. Eurocities, ein Netzwerk aus 108 europäischen Großstädten, vertritt in der EU die Interessen der Städte.

Darüber hinaus fördert Eurocities die Zusammenarbeit der MitarbeiterInnen der Stadtverwaltungen und erleichtert dadurch auch den Zugang zu EU-Förderungsmitteln. MitarbeiterInnen der Stadt Wien arbeiten seit Jahren intensiv in diesem Städtenetzwerk mit, um seine Möglichkeiten zu nützen. Wenn auch die kulturellen, sozio-ökonomischen und politischen Rahmenbedingungen unterschiedlich sind, stehen europäische Großstädte doch vor gemeinsamen Herausforderungen und Lösungen.

Das Social Welfare Committee

Die Arbeit der Eurocities erfolgt in neun Komitees. Eines dieser Komitees, das Social Welfare Committee, beschäftigt sich mit Sozial-und Gesundheitspolitik. Unter dem Vorsitz der Stadt Malmö behandeln hier RepräsentantInnen von ca. 30 Städten Sozial- und Gesundheitsfragen: Einen besonderen Stellenwert nimmt dabei der Bedarf benachteiligter Gruppen innerhalb des Zusammenlebens aller BewohnerInnen der Städte ein.

Bei dem Treffen im Wiener Rathaus am 23. und 24. Oktober werden einerseits Wiener Strategien, Institutionen und Projekte vorgestellt, wie z.B. die Tätigkeit der Frauengesundheitsbeauftragten, der Wiener ArbeitnehmerInnen-Förderungsfonds oder die Reform der Arbeit mit wohnungslosen Menschen, andererseits werden u.a. folgende europäische Themen und Projekte präsentiert und diskutiert:

o Strategien gegen Armut und für soziale Integration - auch in Zusammenhang mit den nationalen Aktionsplänen gegen Armut und Soziale Ausgrenzung

o Ein barrierefreies Europa für Menschen mit Behinderungen - im wörtlichen und im übertragenen Sinn
o Qualitätsvolle Aufnahme von Asylsuchenden und Integration von ImmigrantInnen
o Die künftige europäische Sozialdatenbank als Mittel zur europaweiten Kooperation von Sozialeinrichtungen
o Umgang mit kultureller Vielfalt
o Standards für gutes Wohnen in Städten

Von der Tagung des Social Welfare Committee erwarten sich die Tagungsteilnehmer einen intensiven Erfahrungsaustausch sowie auf Wiener Ebene interessante Einblicke und Impulse für die Arbeit im Sozialbereich Wiens. (Schluss) uls

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Christine Petioky
Tel.: 521 03/1930
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