Operetten-Koproduktion Klangbogen-Volksoper

Michael Schottenberg inszeniert 2005 "Der Graf von Luxemburg"

Wien (OTS) - Der KlangBogen Wien und die Wiener Volksoper planen für 2005 eine Koproduktion, die ein "Zeichen" für die Möglichkeit der Zusammenarbeit im Bereich des Musiktheaters in Wien setzen soll. Michael Schottenberg wird 2005 für den KlangBogen im Theater an der Wien Franz Lehars "Der Graf von Luxemburg" inszenieren, nach den sieben Aufführungen beim Sommerfestival wird die Inszenierung ab Herbst 2005 mit einer für beide Häuser maßgeschneiderten Ausstattung in das Repertoire der Volksoper übernommen. Roland Geyer, ab 2006 auch Hausherr an der Wien und Dir. Rudolf Berger zeigten sich bei der Präsentation des Projekts am Dienstag zufrieden mit dem Projekt, das neue Wege in der Kooperation großer Wiener Opernhäuser aufzeige.****

Der KlangBogen setzt mit dem "Grafen von Luxemburg" sein Engagement für die Operette fort und zeigt das in Wien seit über 15 Jahren nicht mehr gespielte Werk, das an der Wien 1909 uraufgeführt wurde. Michael Schottenberg will die Handlung des Stückes "um Sexualität und Käuflichkeit" von der Pariser Belle Epoche in das Wien nach dem Zweiten Weltkrieg übertragen, eine Zeit, die ebenfalls von Koordinaten der Unsicherheit, des Lebenshungers, der Neuorientierung geprägt war. Es gehe ihm darum, die Geschichte aus seiner Sicht zu erzählen, ohne die Seele des Stückes zu verändern, so Schottenberg bei der Präsentation des Vorhabens. Claus Peter Flor wird beim KlangBogen das RSO-Orchester dirigieren, Bo Skovhus die Titelrolle singen. In der Volksoper werden die hauseigenen Klangkörper zu hören sein, die Besetzung steht noch nicht fest. Für das Bühnenbild der Produktion konnte Hans Kudlich gewonnen werden, für die Kostüme Erika Navas. (Schluss) gab

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