ÖAMTC: Überstundenboykott der ÖBB lässt Verkehrschaos befürchten

Club warnt vor Panikreaktionen - Pendler sollten nicht gleich aufs Auto umsteigen

Wien (ÖAMTC-Presse) - Durch den angedrohten Überstundenboykott bei den ÖBB befürchtet der ÖAMTC in den kommenden Tagen ein Verkehrschaos auf den Hauptverkehrsrouten nach Wien. Von den rund 280.000 Einpendlern in die Bundeshauptstadt sind ohnehin schon zwei Drittel, also etwa 182.000, mit dem eigenen Auto unterwegs. "Ein Chaos auf Wiens Einfallsstraßen wäre die Folge. Nämlich dann, wenn die rund 100.000 Pendler, die für gewöhnlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, mit ihrem Auto zur Arbeit fahren", sagt ÖAMTC-Jurist Martin Hoffer.

Der Club-Jurist rät, Fahrgemeinschaften zu bilden oder Taxis gemeinsam zu nutzen. "Pendler sollten allerdings nicht in Panik verfallen. Besser eine Bahnverspätung in Kauf nehmen, als stundenlang im Stau zu stehen", erklärt Hoffer. Sind die Pendler gezwungen mit dem Auto zu fahren, weil die Züge nicht fahrplanmäßig unterwegs sind, sieht der ÖAMTC die Stadtverantwortlichen gefordert: Die Überwachung der Parkdauer in Kurzparkzonen sollte ausgesetzt werden.

Darüber hinaus appelliert der Club an das Verständnis der Arbeitgeber: Falls möglich, sollten flexible Beginnzeiten gewährt werden. Der Club rät allen, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Pkw unterwegs sind, Pufferzeiten einzuplanen bzw. sich rechtzeitig über die Verkehrslage zu informieren. Alle aktuellen Informationen zum Straßenverkehr und Ausweichmöglichkeiten erhält man telefonisch unter der ÖAMTC-Info-Nummer 0810 120 120 oder im Internet auf der Homepage des Clubs unter
http://www.oeamtc.at/verkehrsservice/.

(Schluss)
ÖAMTC-Pressestelle/Michael Holzinger

Rückfragen & Kontakt:

ÖAMTC-Pressestelle
Tel.: (01) 711 99-1218
pressestelle@oeamtc.at
http://www.oeamtc.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OCP0002