Neue Initiative für Qualitätsrindfleisch

Plank: Sichert Einkommen für Bauern

St. Pölten (NLK) - "Niederösterreich setzt einen weiteren Schritt in Richtung hohe Fleischqualität: Mit Rindfleisch à la carte kommt ein Produkt von niederösterreichischen Landwirten auf den Markt, das höchsten Ansprüchen entspricht. Diese Qualität sichert gleichzeitig bäuerliches Einkommen", erklärte gestern Abend Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank bei der Präsentation der neuen Initiative Qualitätsfleisch von Jungrindern aus Niederösterreich in Feuersbrunn. Die Nutzung landwirtschaftlicher Flächen zur Tierhaltung hat im Grünlandgebiet nicht nur Tradition, sondern ist auch eine der effizientesten landwirtschaftlichen Nutzungsformen dieser Flächen im Sommer. Die landschaftserhaltende Komponente dieser Tierhaltungsform ist eine nicht zu unterschätzende Größe, wenn die naturnahe Kulturlandschaft erhalten werden soll.

Die Entwicklung der Milchwirtschaft zeigt eine deutliche Verlagerung in die Gunstlagen. Ein Lösungsvorschlag für die weniger begünstigten Lagen liegt in der Mutterkuhhaltung mit gut mastfähigen Tieren mit verstärktem Augenmerk auf gute Fleischqualität.
Nach Weidehaltung von Ochsen und Kalbinnen im zweiten Sommer werden die Tiere im Stall fertig gemästet. Ziele sind eine Preis- und Qualitätsoptimierung für den Landwirt und ein exzellentes Rindfleisch für den Verbraucher.

In Niederösterreich sollen in Zukunft mehr Mutterkühe gehalten werden. Durch die Reform der Agrarpolitik werden in Österreich 50.000 Mutterkühe zusätzlich gehalten werden können. "Es ist unser ehrgeiziges Ziel, mit einem Projekt wie dem vorliegenden Jungrind-Ochs-Kalbinnen-Projekt einen großen Anteil dieser 50.000 zusätzlichen Tiere in Niederösterreich umzusetzen. Die Produktion von Qualitätsrindfleisch ist gut geeignet, um Wertschöpfung im ländlichen Raum zu erzielen. Dabei sind professionelle Produktion und nachvollziehbare Qualitätsorientierung in der Vermarktung unverzichtbar", betonte Plank.

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