Grüne zur Versorgung minderjähriger AsylwerberInnen in Wien

Wien (OTS) - Von "Unmenschlichkeit" und "Rechtsbruch" sprach
Montag in Zusammenhang mit der Versorgung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen durch die Stadt Wien die Grüne Sozialsprecherin LAbg. Susanne Jerusalem in einer Pressekonferenz. Nach Angaben der Grün-Politikerin handelt es sich um rund 400 minderjährige Flüchtlinge, die von der Stadt Wien ungenügend versorgt seien. Es gebe zuwenig Schlafplätze, Essen und medizinische Versorgung. Die Stadt Wien sei aber, so Jerusalem, durch das Wiener Jugendwohlfahrtsgesetz verpflichtet, diesen Jugendlichen eine ausreichende Versorgung angedeihen zu lassen. Die zuständige Stadträtin Vbgm. Grete Laska verpflichte zwar die Jugendwohlfahrt zur Unterbringung, stelle aber nicht die notwendigen Ressourcen zur Verfügung. Jerusalem forderte daher "die sofortige gesetzeskonforme Gleichbehandlung aller Jugendlichen in Wien". Der Bürgermeister solle garantieren, dass die gültigen Gesetze vollzogen werden. Der Streit zwischen Bund und Wien über die Finanzierung der Versorgungsmaßnahmen hebe das Jugendwohlfahrtsgesetz nicht auf, unterstrich Jerusalem.

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