Metaller-Gewerkschaft tief betroffen vom Tod Franziska Fasts

Bis zuletzt eine engagierte Frau

Wien (GMT/ÖGB). Tief bestürzt zeigte sich Rudolf Nürnberger, Vorsitzender der Gewerkschaft Metall - Textil, namens seiner gesamten Organisation über das Ableben von Franziska Fast.++++

"Franziska Fast war bis zuletzt eine engagierte Frau, der es immer um das Wohl der Menschen ging", sagt Nürnberger. "Noch kurz vor dem Bundeskongress des ÖGB vergangene Woche sagte Franziska Fast, dass es damals, als sie in der Gewerkschaftsbewegung aktiv wurde, um bessere Löhne, bessere Gehälter und bessere Arbeitsplätze ging - und dass das für die heute aktiven Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter genau so gilt." Wo immer sie tätig war - in der Gewerkschaftsbewegung, in der sozialdemokratischen Partei, als Staatssekretärin, Abgeordnete im Parlament, als Volksanwältin oder zuletzt in der Volkshilfe - habe sich Franziska Fast immer darum bemüht, den Menschen zu helfen und ihnen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.

Mit Anton Benya hatte Fast einen engagierten Mitstreiter wenn es um Löhne und Arbeitsbedingungen von Frauen ging. "Gerade in der Metallgewerkschaft, die traditionell eher männliche Arbeitnehmer vertreten hat, hat Franziska Fast viel für die Frauen erreicht, das bis in die Gegenwart hinein wirkt." Nürnberger: "Fransziska Fast wird für uns immer ein großes Vorbild bleiben, und wir werden in ihrem Sinne weiter für die sozial Benachteiligten in unserer Gesellschaft kämpfen."

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