ARBÖ: Überstunden-Boykott hat Auswirkungen auf den Straßenverkehr

Pendler steigen auf das Auto um - Staus vorprogrammiert

Wien (OTS) - Ab Mitte der kommenden Woche, vorrausichtlich frühestens Mittwoch oder Donnerstag, ist laut Informationen der Eisenbahngewerkschaft als Folge des Überstunden-Boykotts der Eisenbahner mit Zugsausfällen bei den Schnellbahnen zu rechnen. Der ARBÖ-Informationsdienst warnt vor erheblichen Behinderungen im ohnehin starken Frühverkehr.

Besonders betroffen von den Streikmaßnahmen werden die Pendler sein. Zahlreiche Bahnfahrer werden auf das Auto umsteigen, um in die Arbeit zu gelangen. Die meisten Pendler werden aus der südlichen Region Wiens erwartet. Daher erwarten die ARBÖ-Verkehrsexperten eine sehr frühe Auslastung der A2, Südautobahn, Richtung Wien. Auch die B17, Wiener Neustädter Bundesstraße wird, Richtung Wien überlastet sein.

Auf der Osteinfahrt Wiens, der A4, Ostautobahn, kann es schon ab Schwechat, zu Behinderungen, Richtung Wien kommen. Auch die Auffahrt der A4, zur A23, Südosttangente, wird überlastet sein, meldet der ARBÖ-Informationsdienst. Die B10, Budapester Bundesstraße, sowie in weiterer Folge die Simmeringer Hauptstraße, stadteinwärts, werden von einer Blechkolonne ebenfalls nicht verschont bleiben. Auf der A23 kommt es im morgendlichen Frühverkehr, abschnittsweise im gesamten Verlauf, immer wieder zu Stauungen. Hauptaugenmerk am Tag des ÖBB-Streiks liegt eindeutig auf der Gürtelausfahrt, dem Knoten Zentrum, mit der Abfahrt auf die Schüttelstraße, sowie am Knoten Prater, warnen die ARBÖ-Verkehrsexperten.

Mit Behinderungen rechnet der ARBÖ-Informationsdienst auch an den Nordeinfahrten Wiens. Erhebliches Verkehrsaufkommen gibt es daher am Montag morgen auf der B7, Brünner Bundesstraße. Im weiteren Verlauf muss man Behinderungen auf der ohnehin stark frequentierten Floridsdorfer Hauptstraße, Richtung Floridsdorfer Brücke, rechnen. Weiters ist mit Stauungen auf der B8, Angerer Bundesstraße, ab der Wiener Stadtgrenze zu rechnen.

"Mit erhebliche Verzögerungen muss man auf den Wiener Donauquerungen rechnen", berichtet Thomas Woitsch vom ARBÖ-Informationsdienst. Auf der Reichsbrücke, der Brigittenauerbrücke, der Floridsdorferbrücke, sowie der Nordbrücke, ist mit Stauungen stadteinwärts zu rechnen. Auch auf der A22, Richtung Südosttangente kann es vor der Auffahrt zur Nordbrücke zu Verzögerungen kommen.

Die Wiener Westeinfahrt wird ebenfalls zum Nadelöhr für zahlreiche Autofahrer. Auf der A1, Westautobahn, wird es sich vor allem bei der Ausfahrt Auhof, stadteinwärts stauen. Im Zuge dessen ist auch die Wientalstraße nur erschwert passierbar. Die Altmannsdorfer Straße, sowie die Grünbergstraße sind im alltäglichen Frühverkehr ebenfalls Staupunkte. Die Situation wird sich auch hier, aufgrund der Pendler, die auf das Auto umsteigen, zuspitzen.

Informationen zum aktuellen Verkehrsaufkommen, sowie zum Straßenzustand, und zu Baustellen erhalten Sie beim ARBÖ-Informationsdienst unter der Wiener Nummer 89 12 17, oder im Internet unter www.verkehrsline.at, sowie im ORF-Teletext auf Seite 431.

(Forst. mögl.)

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