Gartner: Bezirk Baden - Drogenrazzia ein Anfang aber nicht genug

Weiter Schwerpunktaktion gegen organisierte Kriminalität im Bezirk Baden notwendig

St. Pölten (SPI) - Wenige Tage nach der massiven Kritik der SPÖ an der sicherheitspolitischen Notsituation im Bezirk Baden führte die Exekutive eine Großaktion gegen den Drogenhandel und die Drogenkriminalität in Traiskirchen durch. 85 Beamte führten Hausdurchsuchungen in Wohnungen und Lokalen durch, 18 Personen wurden festgenommen. "Diese Aktion war ein großer Erfolg und allen teilnehmenden BeamtInnen für ihren Einsatz einen herzlichen Dank. Diese Aktion der Exekutive ist ein wichtiger erster Schritt auf dem Weg zu einem sicheren Bezirk Baden, aber eben nur der erste Schritt. Auf keinen Fall darf jetzt Halt gemacht werden, noch immer hat der Bezirk unter einer massiv gestiegenen Kriminalität zu leiden", begrüßt der Badener SPÖ-LAbg. und Traiskirchner Vizebürgermeister Franz Gartner das Vorgehen der Beamten. "Besonders erfreulich ist es, dass die Aktion gewaltfrei abgelaufen ist", so Gartner weiter.****

"Dennoch muss noch viel geschehen. Die Menschen in den Gemeinden des Bezirks sind extrem verunsichert. Es scheint sich hier wirklich eine besondere kriminelle Energie zu entfalten. Erschwerend kommt hinzu, dass es sich bei den zahlreichen Drogendelikten, Einbrüchen, Taschen-und Ladendiebstählen sowie Autoeinbrüchen um die Taten organisierter Banden handeln dürfte. Hier sind auf jeden Fall eine personelle Aufstockung, vermehrte Streifenfahrten und noch weitere Schwerpunktaktionen notwendig. Begrüßenswert wäre auch eine verstärkte Präsenz von Fußstreifen in den Straßen der Gemeinen und Städte. Die besonders von der Kriminalität heimgesuchten Stadtteile sollten auch besonders überwacht werden. Das Notprogramm zur Steigerung der Sicherheit muss in jedem Fall massiv fortgesetzt werden, auch wenn diese erste Aktion erfreulicherweise bereits ein gutes Ergebnis gebracht hat - was aber auch die Notwendigkeit der Fortsetzung derartiger Maßnahmen untermauert. Die Menschen haben ein Recht auf Sicherheit - und der Staat hat die Sicherheit seiner Bürger zu garantieren und nicht durch Einsparungen zu gefährden", so Gartner abschließend.
(Schluss) kr/fa

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