Adensamer: 1,37 Millionen Euro für Generalsanierung der Synagoge in Baden

Historischer Tempelbau wird für religiöse und kulturelle Zwecke nutzbar

St. Pölten(NÖI) - Die Synagoge Baden ist eine der letzten noch bestehenden Synagogenbauten Österreichs. Der Tempel wurde etwa 1870 errichtet und befindet sich in einem desolaten Zustand. Durch einen in einem Nebengebäude untergebrachten Betsaal ist in Baden das einzige aktive jüdische Zentrum Niederösterreichs nach dem Holocaust erhalten geblieben. Mit dem Beschluss, das einzige aktive jüdische Zentrum Niederösterreichs bei der Generalsanierung der Synagoge in Baden zu unterstützen, setzt das Land Niederösterreich einen wichtigen Schritt bei der Unterstützung der jüdischen Gemeinschaft. Insgesamt übernimmt das Land mit einem Beitrag von 1,37 Millionen Euro 50 Prozent der tatsächlichen Kosten dieses Projektes, freut sich LAbg. Erika Adensamer.****

Die Synagoge ist ein authentischer Zeuge jüdischen Erbes und Lebens in Niederösterreich und soll für religiöse und kulturelle Zwecke nutzbar gemacht werden. Gemeinsam mit der bereits beschlossenen Unterstützung der Gemeinde Baden sind können 75 Prozent der Gesamtkosten aus Mitteln der öffentlichen Hand gedeckt werden, so die VP-Abgeordnete.

Das jüdische Leben als Teil der Geschichte unseres Landes und auch der Geschichte Badens kann mit der Renovierung der Synagoge noch besser dokumentiert werden. Die Unterstützung zur Erhaltung dieser Stätten ist auch ein wichtiger Aspekt der heimischen Kulturpolitik, betont Adensamer.

Rückfragen & Kontakt:

VP Niederösterreich
Presse
Tel.: 02742/9020 - 140
http://www.vpnoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NNV0003