• 18.10.2003, 12:33:57
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Leitl: Mehr Lehrverträge als im Vorjahr abgeschlossen!

Wirtschaftskammer-Präsident: Es wird kein ausbildungswilliger Jugendlicher auf der Strasse stehen bleiben

Wien (OTS) - "Alle geeigneten und willigen Jugendlichen, die eine
Lehrausbildung anstreben, werden bis Jahresende einen
Ausbildungsplatz - sei es in einem Betrieb oder in einem
Ausbildungskurs - erhalten. Niemand braucht Angst zu haben, dass er
ohne Zukunftsperspektive auf der Strasse steht." Christoph Leitl,
Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, warnt aber vor einer
Panikmache und einem Schlechtreden der betrieblichen Lehrausbildung:
"Trotz der schwierigen Konjunkturlage haben die heimischen Betriebe
per Ende September 2003 um 1,4 Prozent mehr Lehrverträge als im
vergangenen Jahr abgeschlossen. Das sind 600 Lehrstellen mehr als
2002, die die Unternehmen zusätzlich für unsere Jugend geschaffen
haben. Dafür ist ihnen ein herzliches Danke zu sagen."

Ein weiteres Plus an mehreren hundert Lehrstellen bis Jahresende
erwartet Leitl auch von der integrativen Lehrausbildung, die heuer in
Kraft getreten ist. Sie kommt Jugendlichen zugute, die aufgrund einer
Lernschwäche für eine reguläre Lehrausbildung noch nicht geeignet
sind und besondere Unterstützung benötigen. Und nicht zuletzt gibt es
insgesamt 5000 Ausbildungsplätze im Lehrstellen-Auffangnetz des
Wirtschaftsministers für alle diejenigen, die im ersten Anlauf noch
keinen Lehrplatz gefunden haben.

Um alle Chancen wahrzunehmen, hat die
Wirtschaftskammer-Organisation auf Bundes- und Landesebene eine
breitangelegte Information der Betriebe gestartet. Leitl: "Die
Lehrlinge von heute sind die dringend benötigten Fachkräfte von
morgen. Wir appellieren daher an alle Unternehmen, alles zu tun, um
jeden möglichen zusätzlichen Ausbildungsplatz anzubieten." Nötig
seien aber auch zusätzliche Mobilitätsanreize. Wenn es etwa in
Salzburg mehr offene Lehrstellen gebe als Lehrstellensuchende, dann
sollte es geeignete Unterstützungsmaßnahmen für Jugendliche aus
anderen Bundesländern geben, um alle freien Ausbildungsplätze auch
besetzen zu können.

OTS0029    2003-10-18/12:33

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