VP-Marek ad Wehsely: Einfallslosigkeit der Wiener SPÖ

Wien (13. Oktober 2003) - "Eine flächendeckende Kinderbetreuung ist wichtig, in diesem Punkt stimme ich mit GR Sonia Wehsely überein. Allerdings würde es der Wiener SPÖ gut zu Gesicht stehen, auch die individuellen Bedürfnisse der Eltern und Kinder bei ihren ideologisch motivierten Gedanken zu berücksichtigen", sagt heute die Wiener VP-Landesparteiobmann-Stv., Abg. z. NR Christine Marek.

Marek weiter: "Wir wissen aus zahlreichen Befragungen, dass das Modell der Tagesmutter eine gerade von Eltern von 0 bis 3-Jährigen stark gewünschte Betreuungsform ist, weil dabei familienähnliche Strukturen genutzt werden. Dass dieses Modell nicht den ideologischen Idealformen der SPÖ entspricht und daher nicht unterstützenswert ist, sieht man an der Förderpolitik des roten Wien. So gibt es in Wien seit Jahren keine Fördermittel für mobile Tagesmütter, wohingegen diese in anderen Bundesländern den Wünschen der Eltern entsprechend ausgebaut werden. Die SPÖ rühmt sich immer damit, dass sich ein Drittel aller Krippenplätze in Wien befinden, Tagesmütter werden dabei nicht einmal erwähnt. Dabei wird die Betreuungsform Tagesmutter gerade dem Bedürfnis nach flexiblen Betreuungszeiten gerecht. Außerdem ist es in einer Großstadt deutlich leichter, entsprechende Betreuungsmöglichkeiten anzubieten, was im klein strukturierten ländlichen Bereich schwerer fällt. Dazu braucht es Kreativität, etwas, was der Wiener Stadtregierung fremd ist."

"Auch beim vergangene Woche vorgestellten Recht auf Teilzeit würde es Stadträtin Brauner ganz gut tun, einmal mit klein- und mittelständischen UnternehmerInnen zu sprechen. Sie würde dann nämlich erfahren, dass es sehr schwierig sein kann, entsprechende Teilzeitmodelle anzubieten. Es ist auf jeden Fall wichtig, eine ausgewogene Lösung für Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu finden. Denn es hilft am allerwenigsten den Frauen, wenn sie aufgrund eines wenig ausgewogenen Teilzeitanspruchs künftig wieder benachteiligt eingestellt werden. Immer nur zu fordern und zu polemisieren, ohne intelligente Lösungen anzubieten, hilft niemandem", so Marek abschließend. (Schluss)

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