Grasser: Trunk fordert von SPÖ Klarheit

Trunk: Strutz sollte weg von der überstrapazierten Ankündigungspolitik sondern klar sagen, wie sich die FPÖ verhalten werde

Klagenfurt (SP-KTN) - Die FPÖ kann nicht einerseits den Rücktritt Grassers fordern (wie FP-Nationalrat Dolinschek und Salzburgs FP-Obmann Schnell), und andererseits ankündigen, sich heraushalten zu wollen (wie LH Haider). "Die FPÖ spricht mit gespaltener Zunge. Damit muss jetzt endlich Schluss sein. Ich verlange von FP-Obmann Strutz, endlich die Karten auf den Tisch zu legen: Wird die FPÖ einem Untersuchungsausschuss zur Causa Grasser zustimmen oder nicht?", fordert SP-Nationalrätin Melitta Trunk von der FPÖ eine klare Haltung ein. Doch scheinbar zögert die FPÖ. "Wovor hat sie Angst? Was haben die Freiheitlichen noch zu verlieren?", glaubt Trunk, dass ein Misstrauensvotum gegen Grasser einem Koalitionsbruch gleich käme.

Die SPÖ Kärnten hingegen will Klarheit und Geradlinigkeit in der Politik, nicht Nebelwerfer und Verschleierungstaktiken, sondern klare Aussagen, die auch am nächsten Tag noch Gültigkeit haben. "Hier sollte man an einem Strang ziehen, denn dieser Finanzminister ist für die Republik nicht mehr tragbar", erinnert Trunk daran, dass das Parlament einzig den Wählern und Steuerzahlern verpflichtet ist.

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