Scharer: Betriebskindergärten gegen Armutsgefährdung

Wien (SK) "An der fehlenden Abstimmung von Kindergartenzeiten mit den Arbeitszeiten im Handel sowie Hotel- und Gastgewerbe scheitern viele Frauen beim Wiedereinstieg ins Berufsleben", spricht sich am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst SPÖ-Abgeordnete Erika Scharer für Betriebskindergärten aus. ****

Hotel- und Gastgewerbeberufe sind nach wie vor mit dem Handel die führenden Arbeitgeber für Frauen, vor allem im ländlichen Raum. Jedoch fehle es dort, wo Beschäftigungsmöglichkeiten vorhanden seien, an geeigneter Kinderbetreuung. An die 90 Prozent der ländlichen Kinderbetreuungsangebote würden nur bis mittags gelten. "Kinder werden in Kindergärten nicht nur betreut sondern bauen auch ihre sozialen Fähigkeiten aus. Darüber hinaus können nur Eltern, die ihre Kinder gut aufgehoben wissen, ihre volle Leistung bringen", streicht Scharer die Vorteile von betriebsinternen Kindergärten zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit im ländlichen Raum hervor.

"Bund, Land und Gemeinden sind gefordert, aktiv für die Verringerung der Armutsgefährdung Konzepte zu liefern. Durch das 2003 beschlossene Doppelbudget ist frühestens 2004/05 mit Budgetverhandlungen zu rechnen und die Flucht der Regierung aus der Verantwortung durch fehlende budgetäre Vorsorge bezüglich Kinderbetreuung wieder einmal klar", schloss Scharer. (Schluss) up/mp

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