FP-Herzog: "Omofuma Denkmal" ist Provokation der Öffentlichkeit!

Einschreiten der Stadtverwaltung zwecks Entfernung - eine Notwendigkeit! "Denkmal" ist Gefährdung für die Allgemeinheit!

Wien, 13-10-2003 (2003) - "Als Gefährdung für die Allgemeinheit und zudem illegal" bezeichnete heute Stadtrat Johann Herzog das "Denkmal" neben der Oper für den 1999 umgekommen Asylwerber Marcus Omofuma. Unabhängig davon, dass es sich dabei um eine Provokation der Wienerinnen und Wien handelt, sei der Steinklotz mit rund 5 Tonnen illegal aufgestellt worden und stelle - auf Grund der mangelnden Absicherung - ein Gefährdung für die Allgemeinheit dar. Die verantwortlichen Wiener Stadtpolitiker seien daher aufgerufen, sofort alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Steinsäule entfernen zu lassen, so Herzog.

Mittlerweile, so Herzog, sei man in Wien offenbar bei einem Punkt angelangt, wo jeder im öffentlichen Raum tun und lassen könne was er wolle. Wenn dieses Beispiel Schule machen sollte, so werden die Wienerinnen und Wiener bald damit konfrontiert sein, dass an jeder Ecke von Jedermann alles aufgebaut bzw. aufgestellt werde um dann offensichtlich einer nachträglichen Genehmigung sicher sein zu können. Jeder Gewerbetreibende, der vor seinem Geschäft eine Werbetafel aufstellen möchte, muß mehrere Behördezustimmungen einholen.

Ein Denkmal für den Nigerianer Marcus Omofuma, der in Deutschland unter dem Namen "Marcus Bangurari" als Staatsbürger der Republik Sierra Leone registriert war, und bei seiner Abschiebung nach Nigeria im Jahr 1999 ums Leben kam, sei jedenfalls eine Provokation für alle Wienerinnen und Wiener die tagtäglich mit dem Treiben von schwarzafrikanischen "Asylanten" als Drogendealer auf den Straßen Wiens konfrontiert seien.

Unabhängig der Frage, ob Omofuma nun mit illegalen Drogen zu tun hatte oder nicht, ist es offenkundig, dass er unter falschem Namen und falscher Herkunftsangabe bereits in der BRD Asyl erschleichen wollte. Nachdem 1997 sein Ansuchen in der Bundesrepublik abgewiesen wurde, wollte Bangurari mit derselben Masche in Österreich einwandern - nunmehr unter dem Namen Omofuma. Auch dieses Ansuchen wurde abgelehnt und Omofuma oder Bangurani sollte in sein Heimatland abgeschoben werden - dabei kam er zu Tode. "Es sei jedenfalls höchst seltsam, dass die Person Omofuma nunmehr neben der Oper ein Denkmal bekommen soll, so Herzog abschließend. (Schluß) jen

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