Niederwieser zu Rektorsneuausschreibung an Medizin-Uni Innsbruck: Weiterer Bauchfleck für Gehrer

Wien (SK) Als weiteren "Bauchfleck" bezeichnet der Tiroler SPÖ-Abgeordnete und Bildungssprecher Erwin Niederwieser die Neu-Ausschreibung der Rektorsstelle an der Medizin-Universität Innsbruck durch das Bildungsministerium. "Diese Vorgangsweise hat mit einem Rechtsstaat und Universitätsgesetz nicht mehr viel zu tun und lässt den Schluss zu, dass das Ministerium das ganze Verfahren an sich zieht, obwohl ihr dies im Sinne der Autonomie nur ersatzweise zustünde", kritisiert Niederwieser Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Das Verhalten entspreche der Sturheit von Ministerin Gehrer, welche auf ihrem Justament-Standpunkt beharre, denn es gebe keine vernünftige Erklärung, "warum nicht der jetzige Medizin-Dekan Professor Grunicke als Rektor bestellt wird", so der SPÖ-Abgeordnete. Seitens der SPÖ vertrete man nach wie vor die Ansicht, dass die Trennung der Medizinischen Fakultät von der Universität nicht vernünftig sei. Gehrer gehe trotz zahlreicher Unstimmigkeiten unbeirrt den falschen Weg weiter und sei nicht gewillt, davon abzurücken. Die nächste Panne stehe dem Ministerium bereits in wenigen Wochen ins Haus, "denn im November entscheidet der Verfassungsgerichtshof über die Rechtsmäßigkeit des Universitätsgesetzes 2002", kündigte Niederwieser abschließend an. (Schluss) cs/mp

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