Knafl kritisiert ÖGB: Gewerkschaft leugnet Vertretungsrechte von 2 Millionen beitragszahlenden Pensionisten in der Krankenversicherung!

Schluss mit der Diskriminierung früherer Arbeitnehmer - keine Neuordnung des Hauptverbandes ohne gleichberechtigte Mitsprache und Mitbestimmung der Pensionisten!

Wien (OTS) - Scharf kritisiert Stefan Knafl, der Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes, eine die große Gruppe der 2 Millionen Pensionisten massiv diskriminierende Haltung des ÖGB, wie sie in der gestrigen TV-Diskussion "Offen gesagt" zum Thema der Neukonstruktion des Hauptverbandes von zwei mächtigen Gewerkschaftsvertretern zu Tage trat: GPA-Chef Sallmutter und ÖGB-Sekretär Leutner hatten die Forderung, dass "die Arbeitnehmer das Sagen haben müssten", damit begründet, dass "es drei Millionen Arbeitnehmer und nur 300.000 Dienstgeber gebe". Seniorenbund-Obmann Knafl dazu: "Damit wird vom ÖGB offiziell geleugnet, dass es auch noch 2 Millionen Pensionisten als beitragszahlende Versicherte in Österreich gibt. Diese Diskriminierung muss jetzt endlich beendet werden - bei der Neuordnung des Hauptverbandes müssen Pensionisten mit Sitz und Stimme vertreten sein!"

Trotz der gegenüber der älteren Generation negativen Grundhaltung von Seiten des ÖGB wird der Österreichische Seniorenbund weiter konsequent für die Schaffung einer Pensionistenkurie eintreten, damit die 2 Millionen früherer Arbeitnehmer ihre legitimen Interessen als beitragszahlende Pensionisten und Versicherte im Hauptverband der Sozialversicherungsträger vertreten können.

Knafl ergänzend: "Mit dieser gegen Pensionisten gerichteten Einstellung der Gewerkschaftsvertreter verwundert es auch nicht, dass die 265.000 Pensionisten im ÖGB heute immer noch keine eigene Fachgewerkschaft wie in anderen europäischen Ländern haben."

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