Bures zu "Runder Tisch Kinderbetreuung": Scheitern vorprogrammiert

Regierung macht Vogel-Strauß-Politik - SPÖ hat konkrete Vorschläge

Wien (SK) "Beim Runden Tisch zur Kinderbetreuung ist das Scheitern vorprogrammiert", ist SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures überzeugt. "Die Landeshauptleute haben bereits erklärt, nicht teilzunehmen. Was sollen sie auch verhandeln, wenn nicht Finanzmittel für den dringend nötigen Ausbau der Kinderbetreuungsplätze zur Verfügung gestellt werden?", kritisierte Bures am Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. "Als eine der ersten Maßnahmen der schwarz-blauen Regierung wurde die Kindergartenmilliarde abgeschafft und jahrelang der Bedarf an Betreuungsplätzen von der schwarz-blauen Regierung einfach negiert. Während die Regierung seit ihrem Antritt eine Vogel-Strauß-Politik betrieben hat, hat die SPÖ konkrete Vorschläge für den Ausbau der Betreuungsplätze ausgearbeitet", betonte Bures. ****

Die SPÖ will einen Rechtsanspruch der Eltern auf einen Kinderbetreuungsplatz. "Eltern sollen nicht Bittsteller sein. Voraussetzung dafür ist aber, dass es überhaupt genügend Kinderbetreuungsplätze gibt, sonst wäre dieser Rechtsanspruch ja totes Recht", so Bures. Die SPÖ will innerhalb von fünf Jahren 100.000 Betreuungsplätze schaffen und innerhalb von zehn Jahren 100.000 Ganztagsschulplätze. Vor allem die Ganztagsschule bringe enorme Vorteile für Kinder und Eltern, so Bures. Wie die PISA-Studie zeigt, hat Finnland, das im Bildungsbereich europaweit im Spitzenfeld liegt, hervorragende Erfahrungen mit dem Ganztagsschulsystem. "Dieses System vereint optimale Pädagogik mit sozialem Lernen - und die Eltern wissen ihre Kinder tagsüber bestens aufgehoben", so Bures abschließend. (Schluss) up

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