FM4 und die Viennale

Wien (OTS) - Wie auch in den Vorjahren, berichtet FM4 intensiv
über die Viennale - hier eine Übersicht der geplanten Programmpunkte der ersten Woche (bis Sonntag, 19.10.):

Dienstag, 14.10.

Update, 10.00 Uhr: Viennale-Tipps: Portraying Women (von Erika Koriska)
Drei Filme, die das Leben von Frauen porträtieren. In Isabels Coixets "Life without me" kämpft eine 23jährige Mutter gegen ihr Schicksal. Mit "Il est plus facile pour un chameau" hat die italienische Schauspielerin Valeria Bruni Tedeschi ihr Regiedebüt vorgelegt und sich samt Rivalität mit der Modelschwester Carla Bruni von ihrer eigenen Biografie inspirieren lassen. "Tokyo.sara" folgt sechs Frauen durch Tokyo.

Homebase, 19.00 Uhr: Viennale: Zwei Beiträge: Special Programms -"Sex, Gewalt und gute Laune"/"Vincent Gallo" (von Christian Fuchs) Unter dem wunderbaren Titel 'Sex, Gewalt und gute Laune' (den wir FM4-Lesereisenden uns bereits von Jörg Buttgereit ausborgten) treffen DDR-Science Fiction-Streifen, griechische Splatterschocker, schundige Hongkong-Superhelden und argentinische Sexploitationmovies aufeinander. Eine wirklich feine und gemeine Auswahl, die das Münchner Werkstattkino hier zusammenstellte. Weiters ist der kontroversielle Regisseur, Schauspieler und Musiker Vincent Gallo der Viennale ein Special-Programm wert. Neben seinem neuesten Roadmovie "The Brown Bunny", das heuer in Cannes aufgrund von expliziten Sex und Beiläufigkeit heiß diskutiert wurde, gibt es ein u.a. ein Wiedersehen mit Gallos Regieerstling "Buffalo 66". Christian Fuchs lässt den unbequemen Zeitgenossen Vincent Gallo im O-Ton zu Wort kommen. "The brown bunny" wird voraussichtlich Anfang nächsten Jahres in Österreich regulär starten.

Mittwoch, 15.10.

Update, 17.00 Uhr: Viennale-Tipps: Gambler (von Erika Koriska) Philip Seymour Hoffman verkörpert in Robert Kwietniowskis "Owning Mahowny" einen krankhaften Spieler und Bankangestellten. Noch einen Spielsüchtigen treffen wir auf der Viennale in "The Cooler" von Wayne Kramer. William H. Macy steckt in der Rolle eines Coolers, jener der Glückssträhnen von Spielern im Casino unauffällig unterbrechen.

Donnerstag, 16.10.

Update, 10.00 Uhr: Viennale-Tipps: Eröffnungsfilm "Lost in Translation" und andere Beziehungen (von Erika Koriska)
Morgen eröffnet die Viennale mit Sofia Coppolas ("Virgin Suicides") zweiten Spielfilm "Lost in Translation". Bill Murray und Scarlett Johannson ergeben darin ein Pärchen, das im für sie exotischen Tokyo zusammenfindet. "Lo-du moo-bi/Road movie" gilt als der erste Gayfilm Koreas. Suk-Won verliebt sich in einen bankrotten Börsenmakler.

Homebase, 19.00 Uhr: Retro: Emile de Antonio (von Thomas Edlinger) Der 1989 verstorbene amerikanische Filmemacher Emile de Antonio lehnte sich mit seinen regierungskritischen Dokumentationen über "Cold war america", wie z.Bsp. über Vietnam und Nixon, aus dem Fenster. Seine FBI-Akte war 10.000 Seiten dick und seine Radikalität und sein Witz übertreffen den Infotainment-Dokumentarismus eines Michael Moore bei weitem. Die Viennale widmet dem Regisseur mit 14 Filmen ein Tribute.

Samstag, 18.10.

Morning Show, 6.00 Uhr: Viennale: MU Lost in Translation (von Patrica Mussi)
Gestern wurde die Viennale mit Sofia Coppolas neustem Film "Lost in Translation" eröffnet. Patrica Mussi war dort und hat die Meinungen es Publikums eingeholt.

Connected, 14.00 Uhr: Viennale: "Handbikemovie" und andere Tipps zu österreichischen Filmen fürs Viennale-Wochenende (von Pamela Rußmann und Gerlinde Lang)
Martin Bruch ist Viennale-Fan und Regiedebütant. Er leidet seit 1992 an MS, was ihn nicht daran hindert, mit seinem Handbike eine Weltreise zu starten. Diese dokumentiert er mit der Helmkamera. Inspiriert zu seinem Film "Handbikemovie" hat in David Lynchs "Straight Story".

Sonntag, 19.10.

Morning Show, 6.00 Uhr: Viennale MU Intolerable Cruelty (von Patricia Mussi)
"Intolerable Cruelty", der neue Film der Coen-Brothers mit George Clooney und Catherine Zeta-Jones, hatte gestern abend auf der Viennale Österreichpremiere. Patrica Mussi hat sich im Publikum umgehört.

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