Morgen Dienstag: Gemeinsame Pressekonferenz der Sozialistischen Jugend und der Plattform für Zivildienst

SJÖ fordert Zivildienervertreter in der Bundesheer-Reformkommission

Wien (SK) Andreas Kollross, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich (SJÖ)
und Florian Seidl, stellvertretender Obmann des Vereins "Plattform für Zivildienst", werden am Dienstag, den 14. Oktober 2003, um 10 Uhr im Café Landtmann in einer gemeinsamen Pressekonferenz zur Bundesheer-Reformkommission und zur derzeitigen Situation der Zivildiener Stellung nehmen. ****

Kollross kritisiert, dass in der Reformkommission keine Zivildiener vertreten sind: "Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen Zivildienst als Wehrersatzdienst - trotz Zuständigkeit des Innenministeriums - und der Reform des Bundesheeres, die ja auch die allgemeine Wehrpflicht mit einschließt. Um die Interessenvertretung aller betroffenen Gruppen zu berücksichtigen, fordern wir deswegen die Aufnahme von Vertretern der Zivildiener in die Kommission."

Seidl betont, dass gerade im Zivildienst Reformbedarf ansteht: "Durch den Sparwahn im Innenministerium werden die Zivildiener zu Almosenempfängern ohne verbindliche Rechtssicherheit degradiert. Wegen der Erschwernisse bei der Ableistung des Zivildienstes ist derzeit nicht die Gewissensfrage entscheidend, ob ein junger Mann Wehr- oder Wehrersatzdienst ableistet, sondern sein finanzieller Rückhalt."

Zeit: Dienstag, 14. Oktober 2003, 10 Uhr
Ort: Café Landtmann, Dr. Karl Lueger Ring 4, 1010 Wien

Die VertreterInnen der Medien sind herzlich eingeladen. (Schluss) se/mp

Rückfragehinweis: SJÖ, Wolfdietrich Hansen, 01 523 41 23 oder 0699 19 15 48 04, http://www.sjoe.at

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